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Vitalik Buterin skizziert den Plan ‚DVT-lite‘ zur Vereinfachung des verteilten Ethereum-Stakings

vor 6 Stunden
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Einführung in Vitalik Buterins Plan

Vitalik Buterin hat einen Plan vorgestellt, um die verteilte Staking-Infrastruktur auf Ethereum zu vereinfachen. Er argumentiert, dass der Betrieb von Validator-Knoten keine spezielle technische Expertise erfordere. In einem aktuellen Beitrag in sozialen Medien diskutierte Buterin, wie die Ethereum Foundation ein vereinfachtes „DVT-lite“-Setup verwendet, um 72.000 ETH zu staken. Diese Bemühungen sind Teil eines umfassenderen Vorstoßes, die Technologie der verteilten Validatoren einfacher einsetzbar zu machen.

Das DVT-lite-Setup

Die Ethereum Foundation nutzt DVT-lite, um 72.000 ETH zu staken. Die Hoffnung für dieses Projekt ist, dass wir das verteilte Staking für Institutionen maximal einfach und mit nur einem Klick ermöglichen können. Nutzer können auswählen, welche Computer ihre Knoten betreiben, und eine Konfiguration erstellen.

Technologie der verteilten Validatoren

Die Technologie der verteilten Validatoren (DVT) ermöglicht es mehreren Maschinen oder Betreibern, gemeinsam einen Validator mit einem gemeinsamen Schlüssel zu betreiben, anstatt sich auf einen einzelnen Server oder Betreiber zu verlassen. Dieser Ansatz wird allgemein als Möglichkeit angesehen, die Netzwerkresilienz zu verbessern und das Risiko von Ausfällen von Validatoren zu verringern. Buterin erklärte, sein Ziel sei es, die Bereitstellung solcher Infrastrukturen „maximal einfach“ zu gestalten, insbesondere für Institutionen, die erhebliche Mengen an Ether halten, aber möglicherweise nicht über die technische Kapazität verfügen, komplexe Validator-Systeme zu betreiben.

„Meine Hoffnung für dieses Projekt ist, dass wir das verteilte Staking für Institutionen maximal einfach und mit nur einem Klick ermöglichen können“, schrieb er.

Unter dem von ihm beschriebenen Konzept könnten Knotenbetreiber einen Validator über ein einfaches containerisiertes Setup, wie einen Docker-Container oder eine ähnliche Umgebung, betreiben. Jeder teilnehmende Knoten würde denselben Validator-Schlüssel verwenden und automatisch die anderen Knoten im Cluster entdecken. Sobald die Knoten verbunden sind, würde das Netzwerk-Setup und der Prozess der verteilten Schlüsselgenerierung automatisch ablaufen, bevor das Staking beginnt.

Kritik an der Wahrnehmung von Blockchain-Infrastrukturen

Buterin kritisierte auch die weit verbreitete Wahrnehmung, dass der Betrieb von Blockchain-Infrastrukturen professionelle Expertise erfordere.

„Die Vorstellung, dass der Betrieb von Infrastrukturen eine furchtbar komplizierte Angelegenheit ist, bei der jede teilnehmende Person ein ‚Profi‘ sein muss, ist schrecklich und steht im Widerspruch zur Dezentralisierung“, sagte er.

Laut Buterin könnte die Vereinfachung der Bereitstellung von verteilten Validatoren dazu beitragen, die Autorität über das Ethereum-Staking auf eine breitere Gruppe von Teilnehmern zu verteilen. Er fügte hinzu, dass er persönlich plant, das Setup zu nutzen, und hofft, dass mehr große Ether-Halter ähnliche verteilte Staking-Konfigurationen übernehmen werden.