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Vom Konzept zur Realität — Mastercard-CEO bestätigt, dass die Pläne zur Nutzung von Ripple für blockchain-basierte Abwicklungen in vollem Gange sind

vor 2 Stunden
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Mastercard und der Vorstoß in digitale Vermögenswerte

Mastercard beschleunigt seinen Vorstoß in digitale Vermögenswerte und KI-gestützte Zahlungen und signalisiert einen strategischen Wandel von Experimenten hin zur praktischen Umsetzung. Während eines kürzlichen Gewinnaufrufs bestätigte CEO Michael Miebach, dass das Unternehmen von der Konzeptphase zur Umsetzung in seiner Partnerschaft mit Ripple übergeht, um die Abwicklungsmöglichkeiten zu erweitern und die Art und Weise, wie Geld über Grenzen bewegt wird, zu modernisieren. Dies signalisiert Mastercards wachsendes Vertrauen in Blockchain als echte Zahlungsinfrastruktur.

Anstatt digitale Vermögenswerte als experimentell zu behandeln, integriert das Unternehmen sie in sein Kernnetzwerk. Stablecoins sind zentral für diesen Wandel, wobei CEO Michael Miebach sie als „einfach eine weitere Währung“ auf Mastercards Plattform beschreibt. Diese Sichtweise positioniert Stablecoins als ein normalisiertes Werkzeug für den täglichen Handel, von grenzüberschreitenden Überweisungen bis hin zu B2B-Abwicklungen.

Strategische Investitionen und Marktposition

Unterdessen kursieren Marktgerüchte, dass Ripple bis zu 11 Milliarden Dollar investieren könnte, um Circle, den Emittenten von USDC, zu erwerben. Dies könnte ein strategischer Schritt sein, um Coinbases Ambitionen entgegenzuwirken und die Landschaft der Stablecoins neu zu gestalten. Mastercard tritt in diesen Wandel aus einer Position der Stärke ein. Das Unternehmen schloss das Jahr 2025 mit einem Nettoumsatzwachstum von 15 % im vierten Quartal und einem Anstieg der wertschöpfenden Dienstleistungen (währungsneutral) um 22 %, angetrieben durch solide Kartenausgaben und eine hohe Nachfrage nach Dienstleistungen.

Diese Leistung gibt dem Zahlungsriesen sowohl das Kapital als auch das Vertrauen, um auf aufkommende Technologien zu setzen, die die Zukunft der Zahlungen gestalten.

Agent Pay und KI-gestützte Transaktionen

Auf der anderen Seite dringt Mastercard in den agentischen Handel vor, in dem KI-Agenten autonom Käufe für Menschen und Unternehmen tätigen und abschließen können. Ihre Lösung, Agent Pay, ist ein sicheres Framework für KI-gestützte Transaktionen, das bereits in Asien, dem Vereinigten Königreich und den VAE getestet wird. Die Vision sind vertrauenswürdige KI-Systeme, die routinemäßige Ausgaben wie Abonnements, alltägliche Käufe und Zahlungen in der Lieferkette innerhalb von benutzerdefinierten Grenzen und Kontrollen verwalten können.

Die Zukunft des digitalen Handels

Bemerkenswerterweise hat Mastercards 10-jährige Reise in digitale Vermögenswerte von krypto-gebundenen Karten und Handelswerkzeugen zu Stablecoin-Abwicklungen, Co-Branding-Programmen und bedeutenden Partnerschaften wie Ripple fortgeschritten. Die Führung signalisiert einen klaren Wandel: Digitale Vermögenswerte und KI bewegen sich von Experimenten zu zentralen Treibern des digitalen Handels.

„Es ist noch früh, aber wir sind bereit“,

bemerkte Miebach, eine Haltung, die entscheidend sein könnte, während Fintechs und blockchain-native Akteure um die Definition der Zukunft des Geldes konkurrieren.

Eine starke Umsetzung würde Mastercard als eine wichtige Brücke zwischen traditioneller Finanzwirtschaft und der nächsten Generation von blockchain-basierten Zahlungen im globalen Maßstab positionieren. Mastercard definiert digitale Zahlungen mutig neu, indem es Blockchain, Stablecoins und KI-gesteuerten Handel annimmt. Durch Ripple-gestützte Abwicklungen, die Integration nativer Stablecoins und KI-unterstützte Transaktionen beansprucht das Unternehmen seinen Platz an der Spitze der nächsten Ära in der Finanzwelt.

So früh es auch ist, signalisiert Mastercards Vision eines klaren: Die Zukunft des Geldes ist digital, intelligent und automatisiert, und Mastercard hat sich zum Ziel gesetzt, sie zu führen.

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