Crypto Prices

Warren Davidson warnt: Wandel der Krypto-Politik könnte US-Märkte einfrieren

vor 1 Tag
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Politikwechsel und Auswirkungen auf die Krypto-Märkte

Der US-Abgeordnete Warren Davidson äußerte, dass ein Politikwechsel in Washington die Krypto-Märkte erheblich belasten könnte. Er argumentierte, dass regulatorische Entscheidungen die Branche in Richtung eines kontobasierten Finanzsystems mit höherer Überwachung und weniger Freiheiten drängen.

In einem ausführlichen Beitrag auf X erklärte Davidson, dass das aktuelle Umfeld der Krypto-Märkte stagnierend wirkt, obwohl die globale Akzeptanz an anderer Stelle weiter voranschreitet.

Verlangsamung und regulatorische Herausforderungen

Er verband die Verlangsamung mit dem, was er als Zusammenbruch des ursprünglichen Disintermediation-Anwendungsfalls von Krypto in den Vereinigten Staaten bezeichnete. Laut Davidson verlieren digitale Vermögenswerte, die traditionelle kontobasierte Finanzsysteme widerspiegeln, jeden echten Vorteil gegenüber Banken. Infolgedessen meiden Kapital und Nutzer die US-Märkte, während sich die Aktivitäten ins Ausland verlagern.

Er fügte hinzu, dass rechtliche Unsicherheiten und langsame Gesetzgebungsverfahren das Problem weiter verschärfen. Davidson betonte, dass der regulatorische Druck Innovationen entmutigt hat, während Durchsetzungsmaßnahmen gegen Entwickler signalisiert haben, dass Selbstverwahrung und Datenschutz-Tools einem wachsenden Risiko ausgesetzt sind.

Kritik am GENIUS-Gesetz

Besonders wies er auf das GENIUS-Gesetz hin, das 2025 in Kraft trat und einen föderalen Rahmen für Stablecoins schuf. Er kritisierte, dass das Gesetz Banken begünstige, indem es ein kontobasiertes Modell verwendet und Nicht-Banken daran hindert, Zinsen auf Stablecoins zu zahlen. Seiner Meinung nach schwächt diese Struktur den Wettbewerb und schränkt die Wahlmöglichkeiten der Nutzer ein.

Darüber hinaus warnte er, dass der Rahmen nicht klar die Selbstverwahrung schützt. Stattdessen, so Davidson, lege es die Grundlage für das, was er als „Wholesale CBDC“ bezeichnete, auch wenn der Begriff digitale Zentralbankwährung nicht direkt verwendet wird. Er argumentierte, dass die Backend-Funktionen von CBDCs, wie Tracking und genehmigter Zugang, stillschweigend aufgebaut werden.

Stabilität und Herausforderungen für digitale Vermögenswerte

Gleichzeitig räumte er ein, dass Stablecoins die Nachfrage nach US-Staatsanleihen erhöhen und helfen könnten, die Kosten der Bundesverschuldung zu verwalten. Dennoch betonte er, dass diese Vorteile mit Kompromissen verbunden sind, einschließlich höherer Überwachung und weniger finanzieller Autonomie für die Nutzer.

Der breitere Markt für digitale Vermögenswerte, so Davidson, hängt nun vom Schicksal des CLARITY-Gesetzes ab, das das Repräsentantenhaus passiert hat, aber im Senat ins Stocken geraten ist. Er stellte fest, dass das Gesetz darauf abzielt, Regeln für tokenisierte Rohstoffe, Wertpapiere und reale Vermögenswerte zu definieren und gleichzeitig Lücken im Stablecoin-Gesetz zu schließen.

Dennoch äußerte Davidson Skepsis, dass der Senat bedeutende Änderungen liefern wird. Selbst wenn das Gesetz verabschiedet wird, könnten alle Schutzmaßnahmen für individuelle Freiheiten kosmetischer Natur sein und das kontobasierte System intakt lassen.

Zukunftsausblick und Warnungen

Abschließend warnte er, dass digitale ID- und CBDC-ähnliche Systeme in Zukunft zusammengeführt werden könnten. Laut Davidson birgt die Verknüpfung von Identität mit Geld das Risiko, Überwachung und Kontrolle auszudehnen und das ursprüngliche Versprechen von Bitcoin als genehmigungsfreies Peer-to-Peer-Zahlungssystem zu untergraben.

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