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Adam Back: Bitcoin bleibt trotz Quantencomputing-Bedenken bis 2029 sicher

vor 2 Stunden
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Reaktion auf Quantencomputing-Bedenken

Der Bitcoin-Entwickler und Erfinder von Hashcash, Adam Back, hat auf die Bedenken reagiert, die Nic Carter hinsichtlich eines möglichen Durchbruchs in der Quantencomputing-Technologie im Jahr 2029 geäußert hat. Carter hatte angedeutet, dass Fortschritte in quantenmechanischen Systemen die kryptografische Sicherheit von Bitcoin gefährden könnten. Back wies diese Bedenken in seinen jüngsten Kommentaren zurück und erklärte, dass der Schutz durch Software weiterhin parallel zu den Entwicklungen in der Hardware verbessert werde.

Quantenangriffe und aktuelle Ängste

Er reagierte auch auf die Behauptungen, dass Bitcoin anfällig für Quantenangriffe werden könnte, und merkte an, dass die aktuellen Ängste auf zukünftigen Annahmen basieren und nicht auf den gegenwärtigen Fähigkeiten. Back sagte:

„2029 ist ein Meilenstein in der Cloud-Quanten-Technologie, nicht ein Werkzeug zum Brechen von Kryptografie.“

Dabei bezog er sich auf die Forschungsrichtung von Google, die in den Berichten zitiert wurde.

Die Diskussion um Quantencomputing

Die Diskussion dreht sich darum, ob Quantencomputing genügend Rechenleistung erzeugen könnte, um die privaten Schlüssel von Bitcoin zu knacken. Experten, die in der Debatte zitiert werden, weisen darauf hin, dass dies Millionen stabiler logischer Qubits mit vollständiger Fehlerkorrektur erfordern würde. Aktuelle Quanten-Systeme befinden sich noch in den frühen Entwicklungsphasen und arbeiten unter kontrollierten Laborbedingungen. Diese Systeme sind derzeit nicht in der Lage, kryptografische Angriffe im großen Maßstab durchzuführen.

Prognosen und Entwicklungen

Back erklärte, dass die meisten Prognosen diese Fähigkeit über das aktuelle Jahrzehnt hinaus ansetzen, basierend auf den Einschränkungen in der Stabilität der Hardware und dem Fortschritt der Fehlerkorrektur. Darüber hinaus wird bereits an post-quanten Kryptografie innerhalb des Bitcoin-Ökosystems gearbeitet. Entwickler testen Upgrade-Pfade, die quantenresistente Adresstypen einführen könnten. Diese Vorschläge umfassen Forschungen, die mit Upgrade-Pfaden wie BIP-361 und ähnlichen Signaturschemata verbunden sind. Das Ziel ist es, den Nutzern zu ermöglichen, Gelder bei Bedarf durch Netzwerk-Upgrades auf neue Adressformate zu übertragen.

Entwicklungstempo und Sicherheitsmaßnahmen

Back bemerkte, dass

„der Schutz durch Software schneller evolviert als die Bedrohungen durch Hardware“

, als er das Entwicklungstempo der Sicherheitsmaßnahmen von Bitcoin im Vergleich zum Fortschritt im Quantencomputing beschrieb. Die Struktur von Bitcoin ermöglicht Protokolländerungen durch koordinierte Upgrades, die als Soft Forks bekannt sind. Entwickler haben angedeutet, dass quantenresistente Funktionen eingeführt werden könnten, wenn dies erforderlich ist, ohne sofortige Störungen im Netzwerk.

Aktueller Stand der Quantencomputer

Quantencomputer befinden sich weiterhin in experimentellen Phasen und sind nicht weit verbreitet für kommerzielle Anwendungen. Aktuelle Systeme stellen noch kein direktes Risiko für die Blockchain-Kryptografie dar, basierend auf den bestehenden technischen Standards. Die Debatte geht innerhalb der Krypto- und akademischen Gemeinschaft weiter, während die Forschung im Bereich Quantencomputing voranschreitet und die Bitcoin-Entwickler den Fokus auf langfristige Sicherheitsplanung beibehalten.

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