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Bitget EU reicht MiCAR-Antrag bei der FMA Österreich ein

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Bitget EU beantragt Genehmigung für Krypto-Asset-Dienste

Bitget EU hat einen Antrag auf Genehmigung als Anbieter von Krypto-Asset-Diensten gemäß der Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCAR) bei der Finanzmarktaufsicht Österreich (FMA) eingereicht. Dies teilte die Börse in einem Update vom 17. Juni mit. In einer offiziellen Ankündigung erklärte das Unternehmen, dass der Antrag derzeit einer regulatorischen Prüfung unterliegt.

Bitget informierte die Nutzer darüber, dass der bestehende Zugang zu den Produkten und Dienstleistungen von Bitget Global weiterhin durch die aktuellen vertraglichen und rechtlichen Vereinbarungen geregelt ist, die online veröffentlicht sind.

Details zum Antrag und zur regulatorischen Prüfung

Bitget EU gab an, den Antrag gemäß der Verordnung (EU) 2023/1114 über Märkte für Krypto-Assets eingereicht zu haben. Die FMA Österreich ist die nationale Behörde, die den Antrag prüft. Die Börse erklärte, dass, falls die Genehmigung erteilt wird und alle regulatorischen Schritte abgeschlossen sind, Bitget EU beabsichtigt, Krypto-Asset-Dienste innerhalb des Genehmigungsrahmens in der Europäischen Union anzubieten. Sie fügte hinzu, dass der „Zeitpunkt, der Umfang und das Ergebnis“ weiterhin von der Bewertung der FMA abhängen.

Äußerungen des Bitget-CEOs

Bitget-CEO Gracy Chen teilte später das Update auf X und sagte, dass Bitget EU seinen MiCAR-Antrag eingereicht habe und der Prozess einer regulatorischen Prüfung unterliege.

In einem kurzen Update für die EU-Community erklärte Bitget EU, dass der Antrag auf Genehmigung als Anbieter von Krypto-Asset-Diensten bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht eingereicht wurde. Die Erklärung betonte, dass der Antrag nicht als Genehmigung, Billigung oder Bestätigung von der FMA oder einer anderen Behörde interpretiert werden sollte. Dies lässt den Antrag als aktives Filing erscheinen, nicht als Lizenz.

Informationen für bestehende Nutzer

Das Update von Bitget konzentrierte sich teilweise auf die aktuellen Nutzer. Die Börse erklärte, dass bestehende Kunden von Bitget Global weiterhin den aktuellen Bedingungen, rechtlichen Vereinbarungen und Online-Offenlegungen unterliegen, die den Zugang zu Produkten und Dienstleistungen regeln. Sie fügte hinzu, dass die Gelder der Nutzer sicher bleiben und dass die Nutzer ihre Vermögenswerte über die Seite zur Nachweisführung der Reserven von Bitget überprüfen können. Der Zugang zu Vermögenswerten bleibt den Plattformbedingungen unterworfen.

Das Unternehmen stellte klar, dass die Erklärung keine Krypto-Asset-Dienste in einer Gerichtsbarkeit anbietet, fördert oder anfordert, in der eine vorherige Genehmigung erforderlich ist oder in der die Dienste eingeschränkt sind.

Regulatorische Anforderungen und Marktbedingungen

Die MiCAR-Regeln verlangen von Anbietern von Krypto-Asset-Diensten, dass sie eine Genehmigung einholen, bevor sie abgedeckte Dienste im Rahmen des EU-Rahmens anbieten. Die FMA Österreich erklärt, dass Antragsteller CASP-Genehmigungsanträge gemäß Artikel 62 von MiCAR einreichen müssen.

Wie zuvor von crypto.news berichtet, ernannte Bitget im Januar den ehemaligen KuCoin EU- und Bitpanda-Manager Oliver Stauber zum CEO von Bitget EU. Das Unternehmen gab auch bekannt, dass Wien als seine MiCAR-konforme europäische Hauptzentrale dienen würde. Dieser Schritt stellte Österreich ins Zentrum von Bitgets europäischem Plan.

Das neueste Update von Bitget zeigt, dass dieser Plan die formelle Prüfungsphase erreicht hat. Es bestätigt nicht die Genehmigung, gibt den Nutzern jedoch einen klareren Überblick darüber, wo das Unternehmen bei der österreichischen Regulierungsbehörde steht.

Auswirkungen auf den Markt

Der Antrag kommt auch zu einem Zeitpunkt, an dem die Krypto-Lizenzierungsregeln in Europa in eine strengere Phase übergehen. Unternehmen ohne die richtigen Genehmigungen könnten Einschränkungen unterliegen, wie sie EU-Kunden bedienen, sobald die Übergangsfristen ablaufen. Der breitere Markt bewegt sich ebenfalls um MiCAR.

Heute berichtete crypto.news, dass BitGo eine MiCA-konforme Infrastruktur für europäische Krypto-Unternehmen eingeführt hat, die unter Lizenzdruck stehen. BitGo erklärte, dass sein Service es Unternehmen ermöglicht, regulierte Verwahrung und Wallet-Infrastruktur zu nutzen, während sie weiterhin auf ihre eigene Genehmigung hinarbeiten. Dieser Schritt zeigt, wie sich Dienstleister an das EU-Regelwerk anpassen.

Bitget hat auch weiterhin regulierte und tokenisierte Produkte ausgeweitet. Wie crypto.news zuvor berichtete, startete die Börse Reality, eine Plattform, die tokenisierte US-Aktien und ETFs anbietet, die 1:1 durch regulierte Broker abgesichert sind.