Einführung des Gesetzesentwurfs 2946/2026
Der Gesetzesentwurf 2946/2026, eingebracht von dem Bundesabgeordneten Jonas Donizette, verankert die von der Zentralbank Brasiliens in der Resolution 519 sowie in weiteren Resolutionen festgelegten Regeln für Anbieter virtueller Vermögensdienstleistungen (VASPs) als Gesetz. Dies soll Stabilität und Sicherheit für den brasilianischen Kryptowährungsmarkt und seine Nutzer schaffen. Brasilien entwickelt derzeit seine Krypto-Regulierung weiter, um ein stabileres und sichereres Umfeld sowohl für Anbieter von VASPs als auch für Endnutzer zu gewährleisten.
Details des Gesetzesentwurfs
Am Dienstag stellte Bundesabgeordneter Jonas Donizette den Gesetzesentwurf Nr. 2946/2026 vor, der die Prozesse im Zusammenhang mit dem Betrieb von Unternehmen, die virtuelle Vermögensdienstleistungen anbieten, regulieren soll. Ziel des Projekts ist es, einen stabilen regulatorischen Rahmen sowohl für Anbieter von VASPs als auch für deren Kunden zu schaffen. Donizette betont, dass das Gesetz mehreren von der Zentralbank veröffentlichten Resolutionen, einschließlich der Resolution Nr. 519 von 2025, die die Anforderungen festlegt, die VASPs erfüllen müssen, um für den Betrieb autorisiert zu werden, rechtliche Gültigkeit verleihen soll. Zudem umfasst es die Resolution Nr. 520, die die Regeln für die Bereitstellung von virtuellen Vermögensdienstleistungen erklärt, sowie die Resolution Nr. 521, die regelt, welche Arten von Transaktionen als Devisengeschäfte klassifiziert werden.
Regulierungsanforderungen und Reaktionen
Das Projekt sieht vor, dass sich Anbieter von Krypto-Dienstleistungen bei der zuständigen Aufsichtsbehörde registrieren müssen, um im Land tätig zu sein. Die Zentralbank Brasiliens bleibt die Institution, die diese Prozesse überwacht. Die Einführung des Gesetzesentwurfs wurde unterschiedlich aufgenommen. Lokale Medien berichten, dass er eine strengere Überwachung der VASPs und ihrer Aktivitäten mit sich bringen könnte, was die bereits strengen regulatorischen Anforderungen für diese Institutionen in Brasilien weiter verschärfen würde. Andererseits argumentieren Befürworter, dass die gesetzliche Verankerung dieser Anforderungen dem Krypto-Markt insgesamt zugutekommen wird, da sie mehr Stabilität in die Branche bringen und nicht so leicht wie einfache Regeln geändert werden können.
Ausblick
Der Gesetzesentwurf befindet sich noch in der Anfangsphase und wird voraussichtlich am Tag seiner Veröffentlichung in Kraft treten. Er muss jedoch zunächst sowohl von der Abgeordnetenkammer als auch vom Senat diskutiert und genehmigt werden. Die Zentralbank wird sich darauf konzentrieren, einen regulatorischen Rahmen für die sogenannten institutionellen VASPs zu entwerfen, die als Organisationen definiert sind, die im Bereich der virtuellen Vermögensdienstleistungen tätig sind.