Japan und das Bankensystem auf Basis von XRP
Japan hat ein funktionierendes Bankensystem auf der Grundlage von XRP etabliert, während der Rest der Welt jahrelang über den rechtlichen Status von Kryptowährungen debattierte. Die Analysten von Evernorth veröffentlichten eine aufschlussreiche Infografik, die dieses Phänomen klar aufschlüsselt und detailliert erklärt, warum das Land einen Schritt voraus war: Vor genau 10 Jahren startete Japan die Prozesse, deren Vorteile es heute erntet.
Der Beginn der Entwicklung
Wie Evernorth anmerkt, begann alles 2016 mit der Gründung des SBI Ripple Asia-Konsortiums, während XRP bereits 2017 in den japanischen Binnenmarkt eintrat. Während die US-Regulierungsbehörden gerade erst ihre langwierigen Rechtsstreitigkeiten mit der Krypto-Industrie begannen, schuf die japanische Finanzdienstleistungsbehörde (FSA) sofort klare Regeln für digitale Vermögenswerte. Große Unternehmen erhielten das grüne Licht, was ihre größte Sorge, die rechtliche Unsicherheit, beseitigte.
Der pragmatische Ansatz
Bis 2026 hatte sich dieser pragmatische Ansatz dazu entwickelt, XRP von einem spekulativen Vermögenswert in ein Element der Alltagswirtschaft zu verwandeln. In ihrer Analyse hebt Evernorth hervor, wie dies heute in der Praxis funktioniert: Japan hat einen Zeitvorteil erlangt, weil es XRP zunächst nicht als spekulatives Instrument, sondern als einsatzfähige Zahlungsinfrastruktur zur Modernisierung des Bankensystems behandelte.
Tokios Führungsposition
Während andere Märkte erst beginnen, aufzuholen, hat Tokio seine Führungsposition bereits gestärkt, indem es den RLUSD-Stablecoin auf lokal lizenzierten Plattformen integriert hat. Das jahrzehntelange Engagement für die rechtliche Infrastruktur hat sich somit voll ausgezahlt.