Consensys weist Gerüchte über Sicherheitsvorfall zurück
Das führende Ethereum-Softwareunternehmen Consensys hat Gerüchte zurückgewiesen, wonach Benutzerdaten oder Gelder kompromittiert wurden. Dies geschah, nachdem ein mit Nordkorea verbundener IT-Arbeiter vorübergehend Zugang zum Quellcode seiner beliebten Web3-Wallet, MetaMask, erlangte.
Sicherheitsvorfall und Maßnahmen
Der Sicherheitsvorfall, der Anfang dieses Jahres stattfand, betraf eine Person, die unter dem Pseudonym „Tyler Knapp“ (GitHub-Benutzername: „imyugioh“) operierte. Diese Person war kein direkter Mitarbeiter von Consensys, sondern wurde als Berater über einen nicht genannten Drittanbieter engagiert. Zwischen dem 9. März und Anfang April 2026 trug der Auftragnehmer direkt zum Quellcode von MetaMask bei, insbesondere arbeitete er an den Funktionen für Fiat-On-Ramp und Off-Ramp der Wallet.
Nach der Entdeckung der Bedrohung ergriff Consensys sofortige und umfassende Maßnahmen. Das Unternehmen stellte alle Produktveröffentlichungen ein, beendete umgehend den Zugang des Auftragnehmers und leitete eine gründliche interne Sicherheitsprüfung ein. Zudem informierte das Unternehmen die Strafverfolgungsbehörden über die Infiltration.
Öffentliche Erklärung von Consensys
„Anfang dieses Jahres haben wir eine Bedrohung von einer Person identifiziert und eingedämmt, die als Berater über einen Drittanbieter engagiert war“, erklärte das Unternehmen. „Nachdem die Bedrohung schnell identifiziert wurde, haben wir sofort den gesamten Zugang beendet, eine umfassende Untersuchung eingeleitet und die Strafverfolgungsbehörden informiert.“
Consensys betonte die Ergebnisse seiner internen Prüfung und bestätigte, dass die Bedrohung neutralisiert wurde, bevor Schäden entstehen konnten.
„Unsere Untersuchung bestätigte, dass kein bösartiger Code eingesetzt wurde, keine Kundenvermögen oder -daten kompromittiert wurden und es keinen Einfluss auf die Sicherheit, Gelder oder den Schutz der Benutzer gab“, schloss das Unternehmen.