Bewertung der digitalen operationellen Resilienz von Krypto-Asset-Dienstleistern
Die ESMA wird die Reife der digitalen operationellen Resilienzrahmen von Krypto-Asset-Dienstleistern (CASPs) in Bezug auf Verwahrungsaktivitäten bewerten. Der Fokus liegt auf den Risiken, die mit der Distributed Ledger Technology (DLT) verbunden sind, einschließlich:
- Governance-Vereinbarungen
- Schlüssel- und Speicherverwaltung
- Transaktionskontrollen
- Vorfallserkennung und -reaktion
- Risiken von Smart Contracts
- Abhängigkeiten von Drittanbietern
Durchführung der Übung
Nationale Aufsichtsbehörden (NCAs) werden die Übung an einer risikobasierten Stichprobe autorisierter CASPs durchführen. Diese Maßnahme wird von der zweiten Hälfte des Jahres 2026 bis zur ersten Hälfte des Jahres 2027 stattfinden.
Reaktion auf Aufsichtsprioritäten
Diese Initiative reagiert auf die risikobasierten Aufsichtsprioritäten der ESMA, die sowohl die digitale operationelle Resilienz als auch CASPs als zentrale Risikobereiche identifizieren. Die ESMA hat diese gemeinsame Aufsichtsmaßnahme (CSA) entwickelt, um die Aufsichtsübereinstimmung in einem sich schnell entwickelnden Marktsegment zu verbessern.
Nächste Schritte
Die nächsten Schritte umfassen die Konsolidierung der von den NCAs gesammelten Erkenntnisse in einem Abschlussbericht, der nach Abschluss der Übung in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 dem Vorstand der ESMA vorgelegt wird.