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Florida-Mann ‚Bitcoin Rodney‘ gesteht $1,8 Milliarden HyperFund-Krypto-Betrug

vor 2 Stunden
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Bitcoin Rodney gesteht Betrug

Ein in Florida lebender Mann, der online als „Bitcoin Rodney“ bekannt ist, hat diese Woche vor einem Bundesgericht in Baltimore gestanden, an einer Verschwörung zur Führung eines nicht lizenzierten Geldübertragungsunternehmens beteiligt gewesen zu sein, das mit einem Krypto-Betrugschema im Wert von 1,8 Milliarden Dollar verbunden ist, so die Staatsanwaltschaft.

Details zur Verschwörung

Der 56-jährige Rodney Burton aus Miami, der auch eine Wohnung im Prince George’s County, Maryland, hat, gab zu, HyperFund zu fördern, eine Krypto-Plattform, die laut Staatsanwaltschaft tatsächlich eine umfassende Drahtbetrugsoperation war, die Investoren weltweit ins Visier nahm.

Laut Gerichtsdokumenten konspirierte Burton zwischen Juni 2020 und Januar 2022, um nicht lizenzierte Geldübertragungsdienste bereitzustellen, die halfen, HyperFund zu fördern, und bereicherte sich dabei selbst. Die Plattform vermarktete sich an Investoren als legitimes Krypto-Investmentvehikel und versprach tägliche Renditen von 0,5 % bis 1 % auf „Mitgliedschaften“, bis sich der anfängliche Einsatz eines Investors verdoppelte oder verdreifachte.

HyperFund behauptete, dass diese Auszahlungen teilweise durch Einnahmen aus großen Krypto-Mining-Betrieben finanziert wurden, die, so die Staatsanwaltschaft, tatsächlich nie existierten. Bis 2021 hatte das Unternehmen begonnen, die Abhebungen der Investoren vollständig einzufrieren.

Rechtliche Konsequenzen

Burton wird beschuldigt, ein Netzwerk von Unternehmen kontrolliert zu haben, die angeblich Beratungsdienste anboten, tatsächlich jedoch als nicht lizenzierte Geldübermittler fungierten, die Investorenmittel durch das Schema leiteten. Die Staatsanwaltschaft sagt, er habe persönlich mehr als 7,8 Millionen Dollar aus dem Betrieb eingesteckt, wobei ein Teil dieser Einnahmen von Opfern aus Maryland stammte. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis wegen der Verschwörung.

Die Urteilsverkündung vor dem US-Bezirksrichter Richard D. Bennett ist für den 23. Juli angesetzt.

Prominente Verbindungen

Die stellvertretende US-Staatsanwältin Christina A. Hoffman führt den Fall, der laut den Behörden die anhaltende Überprüfung von Krypto-Plattformen widerspiegelt, die beschuldigt werden, Investitionshype zu nutzen, um Betrug zu verschleiern. Laut einem Bericht von Rolling Stone vertraute „Bitcoin Rodney“ auf Promi-Freunde wie den Schauspieler Jamie Foxx und den Rapper Rick Ross, um sein Profil zu steigern, und veranstaltete 2021 eine Krypto-Konferenz in Miami, bei der Auftritte von „Shark Tank“-Investor Draymond Green, „Wolf of Wall Street“-Autor Jordan Belfort, Sänger Akon und Komikerin Tiffany Haddish stattfanden.