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Giancarlo verlässt Willkie, um sich auf Krypto, KI und die Fortsetzung von ‚CryptoDad‘ zu konzentrieren

vor 2 Tagen
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J. Christopher Giancarlo verlässt Willkie

Der ehemalige Vorsitzende der CFTC, J. Christopher „CryptoDad“ Giancarlo, hat seine leitende Position bei Willkie aufgegeben, um sich vollzeitig auf Krypto, Künstliche Intelligenz (KI) und politische Arbeit zu konzentrieren. Dazu gehört auch ein neues Buch über digitales Geld während Trumps zweiter Amtszeit.

Fokus auf Fintech und digitale Vermögenswerte

Giancarlo, der 2020 zu Willkie kam und half, die Krypto-Praxis „Digital Works“ aufzubauen, bestätigte auf LinkedIn sowie in Äußerungen, die von Crypto in America und Phemex berichtet wurden, dass er sich auf strategische Beratungsdienste für Gründer und Vorstände in den Bereichen Fintech und digitale Vermögenswerte konzentrieren wird. Zudem plant er gemeinnützige Projekte wie das Digital Dollar Project.

„Nach sechs bereichernden Jahren, in denen ich Willkie geholfen habe, eine der weltweit führenden Rechtspraktiken für digitale Vermögenswerte aufzubauen, ist es Zeit für mein nächstes Kapitel.“

Er fügte hinzu, dass er sich auf Fintech, digitale Vermögenswerte, Krypto und KI konzentrieren wird – und darauf, sicherzustellen, dass Freiheit und menschliche Handlungsfähigkeit in die neue Architektur von Banken, Finanzen und Geld integriert werden.

Ein neues Buch und seine Rolle als Regulierer

Der ehemalige Regulierer, der wegen seiner branchenfreundlichen Haltung bei der CFTC den Spitznamen „Crypto Dad“ erhielt, kündigte auch ein bevorstehendes Buch mit dem Titel „CryptoDad’s New Adventures: The Path to Financial Freedom in the 21st Century“ an, das im Oktober veröffentlicht werden soll. Es wird als Erzählung der Krypto-Industrie von der Wahl 2024 bis zur zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump angekündigt.

Giancarlo war von 2017 bis 2019 Vorsitzender der CFTC und überwachte die Einführung der ersten regulierten Bitcoin-Futures. Er argumentierte, dass die US-Regulierungsbehörden einen „Do-no-harm“-Ansatz für Blockchain-Innovationen verfolgen sollten, einen Satz, den er in Reden und später in seinem ersten Buch „CryptoDad: The Fight for the Future of Money“ wiederholte.

Einfluss auf digitale Zentralbankwährungen

Bei Willkie war er Co-Vorsitzender der Digital Works-Praxis in New York und beriet Banken, Börsen und Fintech-Unternehmen in Bezug auf Krypto-Regulierung. Zudem co-autorisierte er Memos zu Themen von Stablecoin-Regeln bis hin zum aufkommenden US-Krypto-Regulierungsrahmen.

Laut dem ABA Banking Journal und anderen juristischen Fachzeitschriften ist Giancarlo auch einer der sichtbarsten öffentlichen Befürworter einer digitalen Zentralbankwährung in den USA geworden. Durch seine Arbeit am Digital Dollar Project argumentiert er, dass ein gut gestalteter digitaler Dollar „US-Werte wie Privatsphäre, freie Marktwirtschaft und Rechtsstaatlichkeit“ in einer Welt fördern könnte, in der China und andere mit staatlich unterstütztem E-Geld vorankommen.

Zukunftsperspektiven und politische Entwicklungen

Finews Asia berichtete zuvor, dass Trump-Verbündete Giancarlo als potenziellen „Krypto-Zar“ ins Spiel gebracht hatten, wobei auf seinen Einsatz für klare Stablecoin-Regeln, sichere Häfen für Token-Projekte und einen einheitlicheren föderalen Ansatz zur Aufsicht über digitale Vermögenswerte hingewiesen wurde.

Sein letzter Karriereschritt erfolgt, während Washington über den CLARITY Act, die GENIUS-Stablecoin-Gesetzgebung und bankgestützte Tokenisierungsprojekte debattiert. Regulierungsbehörden von der Federal Reserve bis zur SEC und CFTC definieren, wie dollargebundene Token, DeFi und tokenisierte Staatsanleihen in das bestehende System passen.

Indem Giancarlo sich von der großen Kanzlei zurückzieht, um sich auf Investitionen, politische Forschung und ein neues Buch für Einzelhandelsleser zu konzentrieren, setzt er darauf, dass es Raum – und Nachfrage – für einen ehemaligen Top-Derivate-Regulierer gibt, der helfen kann, diese Zukunft von außen als Berater und Geschichtenerzähler zu gestalten.

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