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Hongkongs SFC stuft Aurum Foundation als verdächtige Plattform für virtuelle Vermögenswerte ein

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Hongkongs Wertpapieraufsichtsbehörde setzt Aurum Foundation auf Alarmliste

Die Wertpapieraufsichtsbehörde von Hongkong, die Securities and Futures Commission (SFC), hat die Aurum Foundation auf ihre Alarmliste verdächtiger Handelsplattformen für virtuelle Vermögenswerte gesetzt. Dies geschah, nachdem die Behörde festgestellt hatte, dass die Plattform möglicherweise ohne die erforderliche Genehmigung operiert.

Verdacht auf unlizenzierte Aktivitäten

Die SFC erklärte, dass Aurum/Aurum Foundation auf ihrer Website angibt, in Hongkong gemäß dem Companies Ordinance registriert zu sein und Dienstleistungen für den Handel mit virtuellen Vermögenswerten, Terminkontrakten und Derivaten anzubieten. Allerdings besitzt die Aurum Foundation keine SFC-Lizenz und wird verdächtigt, unlizenzierte Aktivitäten durchzuführen.

Wachsende Liste verdächtiger Plattformen

Die SFC hat die Plattform ihrer Alarmliste hinzugefügt, die Entitäten identifiziert, die potenzielle Risiken für Investoren darstellen könnten. Aurum/Aurum Foundation reiht sich in eine wachsende Zahl von Entitäten ein, die die SFC im Jahr 2026 auf ihre Beobachtungsliste gesetzt hat. Zu den jüngsten Ergänzungen gehören:

  • exiovip.top, markiert am 9. Juni
  • StableStock und Stablestocks Lab Limited, markiert am 8. Mai
  • EQU Asset Management, am 22. April
  • Quant Global Technologies und Quant Global Technologies Hong Kong, am 16. März
  • Globiance X Limited und Globiance HK Limited, am 3. Februar

Ratschläge für Investoren

Die SFC rät Investoren, vor der Einzahlung von Geldern zu überprüfen, ob eine Plattform auf ihrer offiziellen Liste der lizenzierten Handelsplattformen für virtuelle Vermögenswerte aufgeführt ist. Die Aufsichtsbehörde hat bereits gewarnt, dass unregulierte Betreiber soziale Medienwerbung, Behauptungen über Geschäftspartnerschaften oder ungewöhnlich attraktive Investitionsangebote nutzen könnten, um Nutzer anzuziehen.

Erweiterte regulatorische Aufsicht

Diese Maßnahme erfolgt im Kontext der erweiterten regulatorischen Aufsicht im Bereich der digitalen Vermögenswerte in Hongkong. Im Mai veröffentlichten das Finanzdienstleistungs- und das Schatzamt sowie die SFC die Ergebnisse einer Konsultation zu einem vorgeschlagenen Lizenzierungsrahmen für Unternehmen, die Beratungs- und Portfoliomanagementdienste für virtuelle Vermögenswerte anbieten. Während des Konsultationsprozesses wurden 51 Stellungnahmen eingereicht.

Laut dem Vorschlag würden Aktivitäten im Bereich der Beratung zu virtuellen Vermögenswerten unter Regeln fallen, die mit der regulierten Tätigkeit des Typs 4 vergleichbar sind, während Dienstleistungen im Bereich des Managements virtueller Vermögenswerte mit der regulierten Tätigkeit des Typs 9 im bestehenden finanziellen Regulierungsrahmen Hongkongs übereinstimmen würden.

Stärkung des Anlegerschutzes

Der Sekretär für Finanzdienstleistungen und Schatzamt, Christopher Hui Ching-yu, erklärte, dass der Vorschlag Teil der digitalen Vermögenspolitik Hongkongs und der Bemühungen zur Stärkung des Anlegerschutzes sei. Die Geschäftsführerin der SFC, Julia Leung Fung-yee, betonte, dass das geplante Regime Standards anwenden würde, die mit denen im traditionellen Finanzdienstleistungssektor vergleichbar sind.