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Indien gibt über 44.000 Steuerbescheide für Krypto-VDAs aus und entdeckt 104 Millionen Dollar an nicht deklariertem Einkommen

vor 3 Stunden
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Krypto-Steuerprüfungen in Indien

Die Krypto-Steuerprüfungen in Indien sind strenger geworden, nachdem die Einkommenssteuerbehörde mehr als 44.000 Bescheide im Zusammenhang mit der Meldung von virtuellen digitalen Vermögenswerten (VDA) ausgestellt hat. Laut The Economic Times fand die Behörde mehr als 888 Crore Rs, was etwa 104 Millionen Dollar entspricht, an nicht deklariertem VDA-Einkommen. Diese Zahlen verdeutlichen, wie Steuerbeamte Daten von Börsen, TDS-Meldungen und Anlegererklärungen nutzen, um Unstimmigkeiten aufzudecken.

Die grundlegenden Krypto-Steuervorschriften Indiens bleiben für das Geschäftsjahr 2025-26 unverändert. Gewinne aus virtuellen digitalen Vermögenswerten werden mit einem festen Satz von 30 % besteuert, während berechtigte Übertragungen einer Quellensteuer von 1 % unterliegen. Laut The Economic Times wird die Krypto-Steuersaison 2026 in Indien strenger durchgesetzt.

Steuerliche Behandlung von VDA-Einkommen

Die Einkommenssteuerbehörde erklärt, dass VDA-Einkommen ohne Abzüge besteuert wird, mit Ausnahme der Anschaffungskosten. Verluste aus einem Krypto-Vermögenswert können nicht verwendet werden, um Gewinne aus einem anderen Vermögenswert zu reduzieren. Anleger müssen das Formular ITR-2 verwenden, wenn sie Krypto als Kapitalgewinne melden. Diejenigen, die den Krypto-Handel als Einkünfte aus Gewerbebetrieb behandeln, müssen das Formular ITR-3 verwenden.

Beide Formulare enthalten den Anhang VDA für detaillierte Transaktionsmeldungen. Der Anhang VDA erlaubt es Anlegern nicht, nur Nettogewinne zu melden. Jeder Handel, Tausch, Verkauf und steuerpflichtige Übertrag muss separat eingetragen werden. Ein Krypto-zu-Krypto-Tausch kann ebenfalls ein steuerpflichtiges Ereignis darstellen.

Strengere Meldepflichten und Compliance

Der Haushalt 2026 hat strengere Meldepflichten für Börsen, Verwahrer und Wallet-Anbieter eingeführt. Diese Einrichtungen müssen transaktionsbezogene Daten auf Benutzerebene an die Einkommenssteuerbehörde übermitteln. Diese Daten ermöglichen es der Behörde, die Meldungen der Anleger mit den Aufzeichnungen der Börsen zu vergleichen. Eine Unstimmigkeit zwischen Anhang VDA, Formular 26AS, TDS-Aufzeichnungen und Börsenberichten kann einen Bescheid auslösen.

Das Compliance-Netz könnte ab 2027 weiter ausgeweitet werden. Indien orientiert sich am OECD-Rahmen für die Berichterstattung über Krypto-Assets, der den grenzüberschreitenden Austausch von Krypto-Kontodaten unterstützt.

Verantwortung der Anleger

Wie bereits von crypto.news berichtet, hat Indien bereits Schritte in Richtung strengerer Aufsicht über digitale Vermögenswerte unternommen.

Neueste Vorschriften verlangen von Plattformen, dass sie transaktionsbezogene Daten auf Benutzerebene übermitteln, während ausländische Krypto-Bestände für die Behörden möglicherweise leichter nachverfolgt werden können. Die neuesten Bescheide zeigen, dass die Krypto-Steuererklärung in Indien über die Selbstberichterstattung hinausgegangen ist.

Anleger, die mehrere Börsen, DeFi-Plattformen oder Offshore-Konten genutzt haben, sehen sich nun einer höheren Verantwortung gegenüber, vollständige Aufzeichnungen zu führen. Das Risiko der Meldung beschränkt sich nicht nur auf große Händler. Fehlende Staking-Einkünfte, Airdrops, Wallet-Übertragungen oder TDS-Abstimmungen können während der Überprüfung Fragen aufwerfen.

Die Botschaft der Behörde ist klar: Krypto-Anleger müssen genau melden, bevor die Durchsetzung sie erreicht.

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