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Kongress schlägt DOJ-Taskforce gegen Krypto-Diebstahl ein Jahr nach der Schließung des NCET vor

vor 13 Stunden
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Einführung einer neuen Taskforce gegen Krypto-Diebstahl

Der Kongress hat eine neue Taskforce des Justizministeriums vorgeschlagen, die sich auf den Diebstahl von Kryptowährungen konzentrieren soll. Dies geschieht, nachdem das FBI im Jahr 2025 insgesamt 181.565 krypto-bezogene Beschwerden und mehr als 11 Milliarden Dollar an gemeldeten Verlusten verzeichnet hat. Laut einem Gesetzesentwurf, der von den Abgeordneten Lance Gooden und Josh Gottheimer eingebracht wurde, würde das „Federal Cryptocurrency Theft Enforcement and Coordination Act“ eine Bundes-Taskforce für Krypto-Diebstahl innerhalb des Justizministeriums schaffen, die unter dem Generalstaatsanwalt oder einem benannten Beamten stehen würde.

Ziele der Taskforce

Krypto-Diebe stehlen Milliarden von Amerikanern, und Washington hat keinen Plan, um sie zu stoppen. Deshalb habe ich parteiübergreifende Gesetzgebung eingebracht, um gegen Diebe vorzugehen, Verbraucher zu schützen und das Vertrauen in die Zukunft digitaler Vermögenswerte zu stärken. Wenn genehmigt, würde die Taskforce zur Hauptkoordinierungsstelle der Bundesregierung für die Prävention, Untersuchung und Verfolgung von Krypto-Diebstahl und verwandten Verbrechen werden.

Zusammensetzung und Aufgaben der Taskforce

Der Vorschlag kommt nur wenige Monate, nachdem das Justizministerium sein National Cryptocurrency Enforcement Team (NCET) im Rahmen einer politischen Überarbeitung aufgelöst hat. Laut dem Gesetz würden hochrangige Beamte des DOJ, des FBI, des Ministeriums für Innere Sicherheit, einschließlich der Homeland Security Investigations, und des Finanzministeriums, einschließlich des Financial Crimes Enforcement Network, an der Taskforce teilnehmen. Der Generalstaatsanwalt würde auch die Befugnis erhalten, bei Bedarf andere Bundesbehörden hinzuzufügen.

Anstatt die Märkte für digitale Vermögenswerte zu regulieren, würde sich die vorgeschlagene Stelle auf operative Arbeiten konzentrieren. Zu den im Gesetzesentwurf skizzierten Aufgaben gehören:

  • Entwicklung von Best Practices für die Sammlung und Analyse digitaler Beweise
  • Verfolgung gestohlener Vermögenswerte
  • Verbesserung von Ermittlungstechniken
  • Unterstützung von Opfern krypto-bezogener Verbrechen

Die Unterstützung für staatliche und lokale Behörden bildet ebenfalls einen zentralen Bestandteil des Vorschlags. Technische Anleitung, Schulungsprogramme und Informationsaustausch würden auf Strafverfolgungsbehörden und Staatsanwälte ausgeweitet, während die Koordination mit internationalen Partnern helfen würde, Fälle zu bearbeiten, die grenzüberschreitende Geldbewegungen betreffen.

Hintergrund und Notwendigkeit der Gesetzgebung

Die Gesetzgebung ist etwas mehr als ein Jahr nach der Auflösung des National Cryptocurrency Enforcement Teams durch das Justizministerium aufgetaucht. In einem im April veröffentlichten Memo, das zuerst von Fortune berichtet wurde, ordnete der stellvertretende Generalstaatsanwalt der USA, Todd Blanche, die sofortige Schließung der Einheit an und erklärte, das Ministerium werde das, was er als „Regulierung durch Verfolgung“ des Krypto-Sektors bezeichnete, beenden.

Das während der Biden-Administration gegründete NCET brachte Staatsanwälte aus den Geldwäsche- und Cyberkriminalitätsabteilungen des DOJ zusammen und koordinierte mehrere der prominentesten Krypto-Untersuchungen des Landes. Zu den Fällen gehörte die Verfolgung des Krypto-Mixers Tornado Cash und des Mitbegründers Roman Storm, der wegen Geldwäsche, Verstößen gegen Sanktionen und dem Betrieb eines nicht lizenzierten Geldübertragungsunternehmens angeklagt ist.

„Das NCET führte auch Ermittlungen zu nordkoreanischen Geldwäsche-Netzwerken, die mit Krypto-Diebstahl in Verbindung stehen.“

Daten aus dem Internet Crime Report 2025 des FBI liefern einen Teil der Begründung für den neuen Vorschlag. Neben den 181.565 krypto-bezogenen Beschwerden und mehr als 11 Milliarden Dollar an gemeldeten Verlusten verzeichnete das Büro fast 21 Milliarden Dollar an Gesamtschäden durch Cyberkriminalität.

Schlussfolgerung

Die Gesetzgeber hinter dem Gesetzentwurf argumentieren, dass Opfer von Wallet-Diebstählen, Phishing-Angriffen, Börsen-Ausbeutungen und anderen Krypto-Verbrechen oft auf fragmentierte Antworten von lokalen, bundesstaatlichen und internationalen Behörden stoßen. Durch ein dediziertes Koordinationszentrum soll der Vorschlag Fachwissen bündeln und die Zusammenarbeit verbessern, ohne die bundesstaatliche Aufsicht über die Märkte für Kryptowährungen zu erweitern. Die im Gesetzesentwurf enthaltene Sprache schließt spezifisch die Märkte für Kryptowährungen, digitale Vermögenswerte, Finanzprodukte und Finanzinstitute von der regulatorischen Autorität der Taskforce aus. Bestehende bundesstaatliche Regulierungsbefugnisse, Strafgesetze und private Klagebefugnisse würden ebenfalls unverändert bleiben.