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Morgan Stanley Betritt den Stablecoin-Markt mit neuem Reservefonds

vor 8 Stunden
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Einführung des neuen Reservefonds für Stablecoins

Morgan Stanley hat einen neuen Reservefonds für Stablecoins eingeführt, der darauf abzielt, Kapital zu erhalten, tägliche Liquidität bereitzustellen und einen stabilen Nettoinventarwert von 1 US-Dollar aufrechtzuerhalten. Der Fonds ist so strukturiert, dass er mit dem GENIUS Act, dem neuen regulatorischen Rahmen für Stablecoins in den USA, übereinstimmt. Er steht auch anderen Investoren offen, erfordert jedoch eine Mindestinvestition von 10 Millionen US-Dollar.

Details zum Stablecoin Reserves Portfolio

Das Stablecoin Reserves Portfolio, das von der Investmentmanagement-Abteilung des Unternehmens vorgestellt wurde, ermöglicht es Stablecoin-Emittenten, die Reserven, die ihre Token unterstützen, in einen der Geldmarktfonds von Morgan Stanley zu investieren und dabei Zinsen zu verdienen. Dieses neue Produkt ist Teil des Morgan Stanley Institutional Liquidity Funds Trust, der unter dem Tickersymbol MSNXX geführt wird.

Laut der Bank ist der Fonds so konzipiert, dass er Kapital erhält, tägliche Liquidität bietet und Einkommen für Investoren generiert, während er einen stabilen Nettoinventarwert von 1 US-Dollar pro Aktie aufrechterhält. Diese Merkmale sind besonders wichtig für Stablecoin-Emittenten, die Reservevermögen benötigen, die sicher, liquide und zuverlässig genug sind, um Token zu unterstützen, die an Fiat-Währungen wie den US-Dollar gekoppelt sind.

Regulatorische Übereinstimmung und Marktveränderungen

Morgan Stanley erklärte, dass das Angebot darauf ausgelegt ist, mit dem kürzlich verabschiedeten Guiding and Establishing National Innovation for US Stablecoins Act, allgemein bekannt als GENIUS Act, übereinzustimmen. Dieses Gesetz trat im Juli in Kraft und schuf einen regulatorischen Rahmen für Stablecoins in den Vereinigten Staaten. Seit seiner Genehmigung haben mehrere traditionelle Zahlungsanbieter, darunter Western Union und Zelle, ihr Engagement im Stablecoin-Sektor erhöht. Der neueste Launch von Morgan Stanley kann als Teil dieses Wandels angesehen werden.

Modernisierung der Finanzinfrastruktur

„Diese Initiative ist ein weiterer Schritt zur Modernisierung der Finanzinfrastruktur.“

Die Leiterin der digitalen Vermögensstrategie der Bank, Amy Oldenburg, beschreibt die Initiative als einen weiteren Schritt zur Modernisierung der Finanzinfrastruktur. Ihre Aussage hebt hervor, wie große Institutionen Blockchain-Technologie und tokenisierte Finanzen zunehmend als Teil der Zukunft globaler Zahlungen und Vermögensverwaltung betrachten.

Erweiterung der kryptobezogenen Dienstleistungen

In den letzten Monaten hat Morgan Stanley aggressiv in kryptobezogene Dienstleistungen expandiert. Anfang April führte das Unternehmen den Morgan Stanley Bitcoin Trust ein, der am Tag seiner Einführung über 30 Millionen US-Dollar an Zuflüssen anziehen konnte. Zudem hat Morgan Stanley Unterlagen bei den US-Regulierungsbehörden eingereicht, um börsengehandelte Fonds, die an Ethereum und gestaktes Solana gebunden sind, zu listen. Darüber hinaus beantragte Morgan Stanley im Februar eine nationale Treuhandbanklizenz, die, falls genehmigt, es dem Unternehmen ermöglichen würde, Krypto-Custody-Dienste anzubieten und digitale Vermögensgeschäfte für Kunden zu erleichtern.

Zugang für Investoren

Das neue Stablecoin Reserves Portfolio ist nicht nur auf Stablecoin-Emittenten beschränkt. Morgan Stanley erklärte, dass auch andere Investoren Zugang zu dem Fonds haben könnten. Die Teilnahme erfordert jedoch eine Mindestinvestition von 10 Millionen US-Dollar und umfasst eine Verwaltungsgebühr von 0,15 %. Der Fonds investiert in Bargeld, kurzfristige US-Staatsanleihen mit Laufzeiten von 93 Tagen oder weniger sowie in Übernacht-Rückkaufvereinbarungen, die durch Staatsvermögen gedeckt sind.

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