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Philippinische SEC warnt dYdX und sechs weitere Plattformen wegen unlizenzierter Krypto-Aktivitäten

vor 2 Stunden
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Warnung der philippinischen SEC

Die philippinische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat Investoren vor der Nutzung von dYdX und sechs weiteren Krypto-Plattformen gewarnt, da diese im Land ohne die erforderliche Genehmigung operieren. In einem Facebook-Post vom Dienstag nannte die SEC dYdX, Aevo, gTrade, Pacifica, Orderly, Deriv und Ostium und stellte fest, dass ihre Überprüfung ergeben hat, dass diese Plattformen „offensichtlich Investitionen an die Öffentlichkeit anbieten“ im Austausch für „versprochene Renditen, Gewinne oder Zinsen.“ Keine der genannten Entitäten ist bei der SEC registriert oder hält eine Genehmigung im Rahmen des Krypto-Asset-Dienstleisterrahmens des Landes.

Regulatorische Anforderungen

Dieser Rahmen verlangt von Unternehmen, Lizenzen zu beantragen und Kapital- sowie Betriebsstandards zu erfüllen, bevor sie lokal Dienstleistungen anbieten dürfen.

Rechtliche Konsequenzen

Die Aufsichtsbehörde warnte zudem, dass Personen, die diese Plattformen bewerben, rechtliche Konsequenzen erwarten könnten. Nach den Abschnitten 28 und 73 des Wertpapierregulierungsgesetzes riskieren Verstöße Geldstrafen von bis zu 5 Millionen philippinischen Pesos (etwa 89.000 US-Dollar) oder eine Haftstrafe von bis zu 21 Jahren, oder beides.

Strengere Durchsetzung

Diese jüngsten Maßnahmen sind Teil eines Trends zu strengerer Durchsetzung, der über bloße Warnungen hinausgeht und den Zugang zu nicht konformen Plattformen blockiert. Die philippinischen Behörden hatten bereits in der Vergangenheit gegen große Börsen Maßnahmen ergriffen. So wurde Binance beispielsweise landesweit blockiert, nachdem es versäumt hatte, die Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Die App wurde später aus den lokalen App-Stores entfernt, nachdem die SEC Anfragen an Google und Apple Ende 2024 gesendet hatte. Bis Anfang 2026 konnten Nutzer im Land nicht mehr auf die Hauptseite der Börse zugreifen, was zu Fehlermeldungen wie „Datenschutzfehler“ und „Seite kann nicht erreicht werden“ führte.

Weitere betroffene Plattformen

Andere Plattformen haben eine ähnliche Behandlung erfahren. Coinbase und Gemini wurden am 24. Dezember 2025 im Rahmen derselben Durchsetzungsaktion, die sich gegen unlizenzierte Betreiber richtete, blockiert. Der regulatorische Druck erstreckte sich über mehrere Unternehmen. Im August 2025 wies die SEC eine weitere Gruppe von Börsen, darunter OKX, Bybit, KuCoin und Kraken, darauf hin, dass sie Dienstleistungen ohne Registrierung anbieten und warnte, dass solche Aktivitäten lokale Investoren einem Risiko aussetzten.

Entwicklungen im regulierten Markt

Während die Durchsetzung gegen Offshore-Plattformen verschärft wurde, haben Unternehmen, die innerhalb des regulatorischen Rahmens operieren, weiterhin neue Dienstleistungen eingeführt. Die lokale Börse PDAX ging 2025 eine Partnerschaft mit Toku ein, um Gehaltszahlungen in Stablecoins zu ermöglichen und einen konformen Weg für Krypto-basierte Zahlungen anzubieten. Die Digitalbank GoTyme trat ebenfalls in den Markt ein, indem sie sich mit Alpaca zusammenschloss, was es Nutzern ermöglichte, digitale Vermögenswerte direkt in ihrer App zu kaufen und zu halten.

Die Aufsichtsbehörden haben die Botschaft über diese Entwicklungen hinweg konsistent gehalten und eine klare Trennung zwischen lizenzierten Betreibern und denen, die Dienstleistungen ohne Genehmigung anbieten, gezogen.