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Tennessee und Georgia setzen neue Einschränkungen für Krypto-ATMs durch

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Krypto-ATMs unter Druck: Neue Vorschriften in den USA

Mehrere US-Bundesstaaten haben die Vorschriften für Krypto-ATMs verschärft. Tennessee und Georgia haben neue Einschränkungen in Kraft gesetzt, während Verbote und Compliance-Maßnahmen im ganzen Land weiter zunehmen. Laut den am 1. Juli in Kraft getretenen Landesgesetzen hat Tennessee die Installation und Nutzung von Krypto-ATMs verboten. Georgia hingegen hat neue Betriebsanforderungen eingeführt, die Transaktionslimits, Kundenwarnungen und Rückerstattungspflichten für bestimmte Betrugsopfer umfassen.

Regulatorische Maßnahmen in Tennessee und Georgia

Nach dem Gesetz von Tennessee, das Gouverneur Bill Lee im April unterzeichnet hat, dürfen Krypto-ATMs und -Kioske im gesamten Bundesstaat nicht mehr installiert oder betrieben werden. Georgia verfolgt einen anderen Ansatz, indem es den Maschinen erlaubt, unter strengeren Verbraucherschutzregeln weiter zu operieren. Das Gesetz verlangt von den Betreibern, den Betrag, den Nutzer senden können, zu begrenzen, Betrugswarnungen vor Transaktionen bereitzustellen und in bestimmten Fällen Kunden zu entschädigen, die von Betrügern getäuscht wurden.

Wachsende Liste von staatlichen Regelungen

Diese Maßnahmen erweitern eine wachsende Liste von staatlichen Regelungen, die sich gegen Krypto-ATMs richten. Ein landesweites Verbot in Indiana trat im März in Kraft, während Minnesota plant, am 1. August sein eigenes Verbot durchzusetzen. Delaware und New Jersey haben ebenfalls Gesetze vorangetrieben, die Krypto-ATMs verbieten würden, obwohl diese Vorschläge noch nicht in Kraft getreten sind.

Betrugsbeschwerden und deren Auswirkungen

Betrugsbeschwerden standen im Mittelpunkt dieser legislativen Maßnahmen. Laut zuvor veröffentlichten Daten des FBI erhielt die Behörde im Jahr 2025 insgesamt 13.460 Beschwerden über Krypto-Kioske, die mehr als 388,9 Millionen Dollar an gemeldeten Verlusten betrafen. Personen über 50 Jahren machten mehr als die Hälfte aller Beschwerden aus.

Internationale Entwicklungen

Außerhalb der Vereinigten Staaten sind ähnliche Bedenken in Kanada aufgekommen. Anfang dieses Jahres berichtete CBC News, dass die kanadische Bundesregierung ein landesweites Verbot von Krypto-ATMs vorgeschlagen hat, nachdem sie die Maschinen als einen wichtigen Kanal beschrieben hatte, den Betrüger nutzen, um Geld von Opfern zu erlangen und illegales Bargeld zu verarbeiten. Der Vorschlag folgte auf Ermittlungen, die von CBC News zitiert wurden, sowie auf früheren Erkenntnissen des Financial Transactions and Reports Analysis Centre of Canada, die Krypto-ATMs mit wiederkehrenden Betrugsmaschen in Verbindung brachten.

Finanzielle Auswirkungen auf Betreiber

Infolge dieser staatlichen Maßnahmen sind viele Betreiber von Krypto-ATMs ebenfalls finanziell unter Druck geraten. So beantragte der an der Nasdaq gelistete Krypto-ATM-Betreiber Bitcoin Depot im Mai Chapter 11 Insolvenzschutz, nachdem er auf zunehmende regulatorische Anforderungen, Rechtsstreitigkeiten und Durchsetzungsmaßnahmen hingewiesen hatte. Das Unternehmen hatte zuvor gewarnt, dass sich ändernde staatliche Vorschriften die Einnahmen erheblich reduzieren könnten, bevor es sein ATM-Netzwerk während des Insolvenzverfahrens abschaltete.

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