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US-Finanzministerium verhängt Sanktionen gegen Krypto-Börsen, die Millionen für den Iran gewaschen haben

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Sanktionen gegen Krypto-Börsen

Das US-Finanzministerium hat kürzlich Sanktionen gegen zwei Krypto-Börsen verhängt, die Millionen für die Revolutionsgarde des Iran gewaschen haben sollen. Unter den betroffenen Plattformen befindet sich ein Betreiber, der das Schema aus Georgien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) leitete, sowie eine zweite Börse mit Sitz im Iran. Die Maßnahme wurde am 7. August im Rahmen der Kampagne „Economic Fury“ bekannt gegeben. Finanzminister Scott Bessent erklärte:

„Die Abhängigkeit des iranischen Regimes von digitalen Vermögenswerten und Schattenbankennetzwerken ist ein weiterer Beweis dafür, dass Economic Fury funktioniert.“

Details zu den betroffenen Börsen

Eine separate, gleichzeitige Maßnahme richtete sich gegen das traditionelle Schattenbankennetzwerk des Iran, wobei Siavash Kayvanpour im Mittelpunkt steht. Er wurde im Iran geboren, besitzt die Staatsbürgerschaften von Dominica und Afghanistan und betrieb ein Netzwerk in mehreren Ländern, darunter die VAE und Georgien. Über seine georgische Firma SHPS Shelbit betrieb er die Shelbit Exchange. Das Finanzministerium gibt an, dass mit den iranischen Streitkräften verbundene Wallets über 1 Million Dollar in Kryptowährungen an Shelbit gesendet haben, während Shelbit mehr als 2 Millionen Dollar an iranische Wallets zurücküberwiesen hat – zusätzlich zu weiteren 2 Millionen Dollar an Nobitex, eine iranische Börse, die bereits wegen Terrorfinanzierung sanktioniert wurde.

Shelbit soll zudem Dutzende Millionen aus einem persischsprachigen Online-Glücksspielnetzwerk gewaschen haben, so das Finanzministerium. Die Virtual Assets Regulatory Authority (VARA) der VAE ergriff im Januar 2025 und erneut im Juli 2026 Maßnahmen gegen Shelbit General Trading, jedoch blieb die Börse weiterhin aktiv, wie das Finanzministerium feststellt. Kayvanpour betrieb auch die in Polen ansässige Shelbit Technologies sowie die in den VAE ansässigen Unternehmen Crypto Home und NFT Home DMCC, die ebenfalls in den Sanktionen genannt wurden.

Aban Tether und die Auswirkungen der Sanktionen

Die zweite Börse, Aban Tether, verarbeitete Millionen in Transaktionen mit zuvor benannten iranischen Plattformen, darunter Nobitex, Wallex, Bitpin und Ramzinex. Beide Börsen wurden von den Behörden benannt, die sich gegen den Finanzsektor des Iran und dessen Unterstützung für Terrorismus richten. Die Nennungen fügen die Unternehmen der Liste der besonders benannten Staatsangehörigen (SDN) hinzu – der Blockliste der US-Regierung für Personen und Firmen, die vom amerikanischen Finanzsystem ausgeschlossen sind. Alle Vermögenswerte, die mit den USA in Verbindung stehen, werden eingefroren, und ausländische Unternehmen, die weiterhin Geschäfte mit ihnen tätigen, riskieren sekundäre Sanktionen.

Belohnungsprogramm und Krypto-Beschlagnahmungen

Das Belohnungsprogramm des Außenministeriums „Rewards for Justice“ bietet bis zu 15 Millionen Dollar für Informationen, die die finanziellen Mechanismen der IRGC, des Militärs des Iran, stören. Die Krypto-Beschlagnahmungen sind Teil eines anhaltenden Drucks gegen die Abhängigkeit des Iran von Kryptowährungen: Allein im Mai fror die US-Regierung 131 Millionen Dollar in mit dem Iran verbundenen Krypto-Vermögenswerten ein und beschlagnahmte laut Bessent seit Beginn der Kampagne rund 1 Milliarde Dollar an iranischer Krypto. Ab dem 7. August stehen die Shelbit Exchange, Aban Tether und die benannten Personen auf der SDN-Liste, ihre Vermögenswerte mit Bezug zu den USA sind blockiert.

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