Überarbeitung der Entschädigung für Investoren
Laut einem Bericht von Unchained hat das US-Justizministerium (DOJ) in einem internen Memo angekündigt, die Vorgehensweise zur Entschädigung von Investoren zu überarbeiten, deren digitale Vermögenswerte in Fällen von Betrug und Diebstahl beschlagnahmt wurden. Der Fokus liegt dabei auf dem Problem, dass diese Vermögenswerte oft zu Preisen zurückgegeben werden, die unter dem aktuellen Marktwert liegen.
Prominente Insolvenzfälle
Das Memo verweist auf mehrere prominente Insolvenzfälle im Jahr 2022, darunter FTX, Voyager Digital, Celsius Network, Genesis Global, BlockFi und Gemini Trust. Während nicht alle dieser Fälle mit strafrechtlichen Anklagen verbunden waren, hob das DOJ hervor, dass viele Investoren aufgrund von Betrug und Diebstahl Verluste erlitten haben. Zudem stellte das DOJ fest, dass der Wert dieser digitalen Vermögenswerte in den Jahren nach den Insolvenzen erheblich gestiegen ist.
Der angestrebte Ansatz des Gerichts
Der angestrebte Ansatz des Gerichts soll sicherstellen, dass Gläubiger nicht benachteiligt werden. Das Problem liegt jedoch darin, dass die aktuellen US-Insolvenzbestimmungen die Rückgabe von konfiszierten Vermögenswerten zum US-Dollar-Wert zum Zeitpunkt des Betrugs verlangen. Experten argumentieren, dass diese Regel aus wichtigen Gründen besteht und eine Änderung dieser Bestimmungen äußerst schwierig sein könnte, auch wenn sie als unfair wahrgenommen werden.