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XRP Victory Day: Drei Jahre nach dem Sieg von Ripple im SEC-Prozess

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XRP Victory Day

Die XRP-Community feiert den 13. Juli als „XRP Victory Day“, drei Jahre nachdem Richterin Analisa Torres ein geteiltes Urteil im Fall der SEC gegen Ripple fällte. Die Entscheidung von 2023 wies den Anspruch des Regulators zurück, dass jede XRP-Transaktion dem gleichen rechtlichen Muster folgte. Sie führte auch zu unterschiedlichen Ergebnissen für öffentliche Verkaufsbörsen im Vergleich zu direkten institutionellen Geschäften.

Der Fall SEC gegen Ripple

Die SEC hatte Ripple und zwei Führungskräfte beschuldigt, unregistrierte Wertpapierangebote durch jahrelange XRP-Verkäufe und -Verteilungen über mehrere Kanäle durchzuführen. Das Gericht erließ jedoch kein generelles Urteil, dass jeder zukünftige XRP-Verkauf außerhalb des Wertpapierrechts fällt. Torres stellte fest, dass XRP als Token „an sich“ kein Investitionsvertrag sei.

Sie untersuchte, wie Ripple das Asset in separaten Transaktionskategorien gemäß dem Howey-Test anbot und verkaufte. Die programmatischen Verkäufe von Ripple an Börsen qualifizierten sich nicht als Investitionsverträge, stellte das Gericht fest. Diese Geschäfte verwendeten ein blindes Gebots- und Nachfragesystem, bei dem Käufer nicht wussten, ob Ripple oder ein anderer Inhaber das XRP verkaufte. Daher konnte nicht nachgewiesen werden, dass diese Käufer vernünftigerweise Gewinne aus Rippels Arbeit erwarteten.

Institutionelle Verkäufe

Anders verhielt es sich jedoch bei etwa 728,9 Millionen Dollar an institutionellen Verkäufen. Ripple hatte diese Token durch schriftliche Vereinbarungen an anspruchsvolle Käufer verkauft. Das Gericht stellte fest, dass die Verträge, das Marketing und die Verwendung der Erlöse eine Erwartung schufen, dass Rippels Arbeit den Wert von XRP steigern könnte. Es entschied, dass diese Verkäufe gegen die Registrierungsregeln verstießen.

Ripple’s Reaktion und Verteidigung

Jüngste Kommentare von Ripple-Führungskräften haben neue Details über den Druck rund um den Fall hinzugefügt. CEO Brad Garlinghouse erklärte, das Unternehmen habe „fast beschlossen, den Betrieb einzustellen“, nachdem die SEC im Dezember 2020 ihre Klage eingereicht hatte. Er beschrieb die Ressourcen der Regierung als ein großes Anliegen während interner Gespräche. Ripple-Mitbegründer David Schwartz berichtete, einige Anwälte hielten das Unternehmen für „nicht rettbar“ und rieten den Führungskräften, persönliche Vergleiche zu suchen.

Diese Kommentare beschreiben private Diskussionen und rechtliche Ratschläge; sie beweisen jedoch nicht, dass die SEC beabsichtigte, Ripple zu schließen.

Wie crypto.news berichtete, setzte Ripple stattdessen den Betrieb fort und gab etwa 150 Millionen Dollar für seine Verteidigung aus. Die Entscheidung vom Juli 2023 beendete die Klage nicht. Das Gericht verhängte später eine zivilrechtliche Geldstrafe von 125,04 Millionen Dollar und eine dauerhafte einstweilige Verfügung, die mit zukünftigen unregistrierten institutionellen Verkäufen verbunden war. Dieser Betrag lag weit unter den von der SEC geforderten Abhilfemaßnahmen, bestätigte jedoch, dass Ripple in einem Teil seines XRP-Geschäfts gegen das Bundeswertpapiergesetz verstoßen hatte.

Endgültiges Urteil und Folgen

Ripple und die SEC versuchten, die Strafe auf 50 Millionen Dollar zu reduzieren und die einstweilige Verfügung im Jahr 2025 aufzuheben. Torres wies ihren gemeinsamen Antrag zurück und erklärte, sie hätten keine Gründe aufgezeigt, um das endgültige Urteil zu ändern. Beide Seiten zogen später ihre Berufungen zurück, und der Fall endete offiziell im August 2025.

Wie zuvor berichtet, hinterließ das endgültige Ergebnis einen transaktionsbasierten Rahmen. Öffentliche Verkaufsbörsen erhielten eine günstigere Behandlung, während direkte institutionelle Verkäufe eingeschränkt blieben. Die Entscheidung hob auch die anhängigen persönlichen Ansprüche gegen Garlinghouse und den Vorstandsvorsitzenden Chris Larsen auf, nachdem die SEC diese 2023 abgewiesen hatte.

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