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Adam Back weist Zensurvorwürfe zu BIP-110 zurück, während die Fork-Debatte erneut auflebt

vor 6 Stunden
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Debatte über Bitcoin und BIP-110

Eine neue Debatte über Bitcoin ist auf der Plattform X entbrannt, nachdem Mr. Hodl Roger Ver mit neuen Vorwürfen von GrassFedBitcoin über die Diskussionskanäle zu BIP-110 in Verbindung gebracht hat. Mr. Hodl veröffentlichte eine kurze Nachricht, in der er Roger Ver und GrassFedBitcoin gegenüberstellte.

Vorwürfe und Screenshots

Der Beitrag enthielt Screenshots, die Vers Behauptung von 2019 zeigten, dass BTC in Bezug auf Zensurresistenz versagt habe, da Teile seiner Community zensiert wurden. Der zweite Screenshot zeigte, wie GrassFedBitcoin argumentierte, dass Kritiker von BIP-110 direkt in den Dialog treten sollten, wenn sie glauben, dass der Vorschlag fehlerhaft ist.

Das Konto behauptete, dass mehrere Bitcoin-Diskussionsräume für Unterstützer zu schwierigen Orten geworden seien, um den Vorschlag zu verteidigen. GrassFedBitcoin äußerte zudem, dass bitcointalk ruhig geworden sei, GitHub-Beiträge als Spam markiert würden und Reddit-Konten für Diskussionen über Bitcoin Knots oder BIP-110 gesperrt seien.

Das Konto erklärte außerdem, dass das BIP-Repository es ermögliche, den Vorschlag zu diskutieren und zusammenzuführen. Diese Behauptungen wurden von den genannten Plattformen in dem überprüften Material nicht bestätigt. Dennoch brachten sie die BIP-110-Debatte zurück in eine breitere Diskussion über die Bitcoin-Governance.

Reaktionen von Adam Back

Blockstream-CEO Adam Back reagierte, indem er die Idee zurückwies, dass BIP-110 durch eine geheime Kampagne blockiert werde. Er argumentierte, dass der Vorschlag ignoriert werde, weil viele Menschen ihn bereits überprüft und abgelehnt hätten. Back schrieb:

„Es wird ignoriert, weil es eine dumme Idee ist.“

Er fügte hinzu, dass die Leute müde seien, darüber zu diskutieren, nachdem sie die gleichen Punkte im letzten Jahr durchgegangen seien.

„Es ist keine Verschwörung erforderlich. Wenn sie abspalten wollen, werde ich Ihnen gerne Fork-Coins für mehr BTC verkaufen.“

Er betonte auch, dass keine Verschwörung nötig sei, um das Fehlen von Unterstützung zu erklären. Seiner Meinung nach könnten Unterstützer, die die Regeln weiterhin wollen, von Bitcoin abspalten. Backs Antwort spiegelt den langanhaltenden Widerstand gegen BIP-110 unter einigen Bitcoin-Entwicklern und Infrastrukturfiguren wider.

Argumente für und gegen BIP-110

Kritiker argumentieren, dass die Verwendung von Konsensregeln zur Einschränkung des Transaktionsinhalts die Neutralität von Bitcoin gefährden könnte. BIP-110 zielt darauf ab, willkürliche Daten, die in Bitcoin-Transaktionen gespeichert sind, zu begrenzen. Es richtet sich gegen Anwendungen, die mit Inschriften, Ordinals und Runes verbunden sind, indem es bestimmte große Datenfelder einschränkt.

Unterstützer sagen, dass der Vorschlag die Rolle von Bitcoin als Geld schützt und die Belastung für Knotenbetreiber verringert. Sie argumentieren, dass Blockraum nicht zu einer allgemeinen Datenspeicherschicht werden sollte. Gegner warnen jedoch, dass der Vorschlag größere Risiken schafft als die Aktivitäten, die er zu stoppen versucht. Sie befürchten, dass er bestehende Anwendungsfälle brechen, einige Transaktionsausgaben einfrieren oder das Netzwerk spalten könnte, wenn nur eine kleine Gruppe ihn durchsetzt.

Aktuelle Situation und Ausblick

Die neuesten Berichte zeigen, dass BIP-110 eine geringe Knotenunterstützung und keine klare Unterstützung durch große Mining-Pools hat. Dies macht die Aktivierung schwierig, es sei denn, die Unterstützung ändert sich vor dem vorgeschlagenen Durchsetzungsdatum.

Die Debatte steht nun zwischen zwei Positionen: Unterstützer rahmen BIP-110 als Verteidigung des monetären Zwecks von Bitcoin, während Kritiker es als riskanten Versuch darstellen, den Transaktionsinhalt zu überwachen. Mr. Hodls Beitrag fügte eine kulturelle Ebene hinzu, indem er den aktuellen Streit mit älteren Behauptungen verband, dass Bitcoin-Foren und soziale Kanäle gegensätzliche Ansichten zum Schweigen bringen.

Backs Antwort brachte die Debatte zurück zu technischen und marktbezogenen Unterstützungen. Er argumentierte, dass die Stille rund um den Vorschlag keine Zensur sei, sondern ein Zeichen dafür, dass viele Menschen die Idee als schwach ansehen.

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