Einführung von Lightning Earn
BitGo hat mit Lightning Earn ein neues Produkt eingeführt, das es institutionellen Kunden ermöglicht, Bitcoin in Routing-Kanäle des Lightning Networks zu investieren. Dieses Produkt nutzt die Rails-Plattform von Amboss Technologies, um die Liquiditätslenkung über Lightning-Zahlungswege effizient zu verwalten. Die Teilnehmer verdienen Gebühren in Bitcoin aus geleiteten Zahlungen, während sie die Verwahrkonten von BitGo nutzen.
Produktdetails
Lightning Earn wurde speziell für Unternehmensschatzämter und institutionelle Investoren entwickelt, die bereits Bitcoin über die Verwahrplattform von BitGo halten. Kunden können Bitcoin in Lightning Network-Kanäle einzahlen, die zur Weiterleitung von Zahlungen zwischen verbundenen Knoten verwendet werden. Die Routing-Aktivität generiert Gebühren, die in nativen Bitcoin gezahlt werden, anstatt in Token oder synthetischen Belohnungen. BitGo hat betont, dass Kunden über ihre bestehenden Verwahrkonten auf dieses Produkt zugreifen können.
Compliance und Sicherheit
Das Unternehmen stellte außerdem klar, dass die Verwahrkontrollen, Governance-Schritte und Compliance-Workflows während der Bereitstellung des Produkts bestehen bleiben. Diese Struktur ermöglicht es Institutionen, Bitcoin zur Liquiditätslenkung zu verwenden, ohne Vermögenswerte in externe Einzelhandels-Wallets transferieren zu müssen. BitGo-CEO Mike Belshe erklärte, dass die Rails-Plattform den Kunden eine Möglichkeit bietet, Bitcoin „ohne Kompromisse bei der Verwahrung oder Governance“ einzusetzen.
Investitionen und Testphase
Darüber hinaus hat BitGo einen Teil seines eigenen Schatzamtes in die Rails-Plattform investiert, um den Prozess vor einer breiteren institutionellen Nutzung zu testen. Amboss Technologies stellt die Rails-Plattform hinter der Routing-Funktion bereit, die hilft, Bitcoin-Liquidität über Lightning-Kanäle zuzuweisen, wo der Zahlungsfluss Kapazität erfordert.
Institutionelle Eignung
Amboss-CEO Jesse Shrader betonte, dass die Integration von Rails durch BitGo zeigt, dass „Lightning für Institutionen geeignet ist“. Er fügte hinzu, dass institutionelles Kapital in der Lage ist, unternehmensgroße Bitcoin-Zahlungen zu unterstützen.
Diese Aussage bezieht sich auf die Liquiditätsbereitstellung und nicht auf garantierte Renditen. Die Routing-Gebühren des Lightning Networks hängen von der Zahlungsaktivität über verbundene Kanäle ab. Teilnehmer erhalten Gebühren, wenn ihre Liquidität dazu beiträgt, Zahlungen zwischen Knoten zu bewegen.
Keine synthetischen Vermögenswerte
BitGo stellte klar, dass das Produkt keine synthetischen Vermögenswerte, Token-Anreize oder derivative Ertragsprodukte verwendet. Im Gegensatz zu anderen Ertragsprodukten, die auf Kreditvergabe, Staking oder Belohnungen von Dritten basieren, verlässt sich Lightning Earn ausschließlich auf Routing-Gebühren aus dem Zahlungsverkehr über Lightning-Kanäle. Alle Einnahmen bleiben in Bitcoin denominiert.
Eigentum und Governance
Das Unternehmen betonte, dass die Kontrollen seiner regulierten Treuhandbank weiterhin die eingesetzten Vermögenswerte verwalten. Zudem behalten die Kunden das Eigentum an den in Routing-Kanälen verwendeten Bitcoin. Governance-Regeln gelten für alle über das Produkt getätigten Zuteilungen. Amboss erklärte, dass Rails die Liquiditätszuweisung über Lightning Network-Endpunkte unterstützt und dass die Plattform Zahlungskanälen den Zugang zu Routing-Kapazitäten erleichtert.
Das Lightning Earn-Produkt von BitGo ist nun für institutionelle Kunden über bestehende Verwahrkonten verfügbar.