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BitGo testet quantensichere MPC-Wallet-Signatur in Zusammenarbeit mit Silence Labs

vor 14 Stunden
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Simulation einer post-quantum MPC-Transaktion

BitGo und Silence Laboratories haben erfolgreich eine Simulation einer post-quantum MPC-Transaktion zur Verwahrung institutioneller digitaler Vermögenswerte durchgeführt. Die Unternehmen gaben bekannt, dass der Test die Verwahrplattform von BitGo sowie das post-quantum MPC-Protokoll von Silence Laboratories nutzte, um zu demonstrieren, wie quantensichere Signaturen in bestehenden Wallet-Workflows integriert werden können. Die Transaktion fand im Rahmen einer privaten Branchenveranstaltung statt, die von beiden Firmen organisiert wurde.

BitGo berichtete, dass die Veranstaltung Forscher, Sicherheitsleiter, Finanzinstitute und Teilnehmer der Blockchain-Branche umfasste, die mit Organisationen wie Google, Stanford und der Linux Foundation verbunden sind. Die Wallet-Infrastruktur verwendet das PQ MPC-Protokoll von Silence Laboratories, das auf ML-DSA basiert. Dieser Algorithmus ist Teil von FIPS 204, einem digitalen Signaturstandard des U.S. National Institute of Standards and Technology.

Ergebnisse der Demonstration

Am vergangenen Freitag schlossen BitGo und Silence Laboratories die erste Simulation einer post-quantum MPC-Transaktion ab. Die Demonstration integrierte das PQ MPC-Protokoll von Silence Laboratories mit der institutionellen Verwahrplattform von BitGo und zeigte, wie quantensichere Signaturen innerhalb bestehender Wallets funktionieren können. BitGo erklärte, dass der Test verdeutlichte, wie post-quantum Signaturen in die Abläufe institutioneller Wallets integriert werden können, während die MPC-Funktionen erhalten bleiben. Dazu gehören die verteilte Schlüsselkontrolle, Richtlinienprüfungen und die Trennung von Aufgaben innerhalb der Teams.

Äußerungen der CEOs

„Quantencomputing hat sich von einer theoretischen Diskussion zu einer Priorität in der Infrastrukturplanung entwickelt.“

– Mike Belshe, CEO von BitGo

Er betonte, dass Institutionen sich vorbereiten möchten, ohne die Sicherheit, Kontrolle oder operationale Resilienz zu gefährden. Jay Prakash, CEO von Silence Laboratories, fügte hinzu:

„Digitale Vermögenswerte sind besonders gefährdet“,

– Jay Prakash, CEO von Silence Laboratories

da viele aktuelle Systeme weiterhin auf älteren Signaturschemata basieren. Er betonte, dass Institutionen in der Lage sein sollten, in ihrem eigenen Zeitrahmen aufzurüsten, anstatt auf eine hastige Migration zu warten.

Weitere Entwicklungen im Bereich Quanten-Sicherheit

Wie zuvor von crypto.news berichtet, hat auch Circle Schritte unternommen, um Arc auf post-quantensichere Sicherheit vorzubereiten. Der Plan umfasst quantenresistente Wallets und Signaturen beim Mainnet-Start im Jahr 2026, mit umfassenden Infrastruktur-Upgrades, die für spätere Phasen geplant sind. Darüber hinaus steht Bitcoin vor einer langfristigen Debatte über die Quanten-Sicherheit. Kein Quantencomputer kann Bitcoin derzeit brechen, aber Forscher haben gewarnt, dass exponierte öffentliche Schlüssel unter zukünftigen Bedingungen anfällig werden könnten. Vorgeschlagene Lösungen umfassen BIP-360 und BIP-361, die quantenresistente Transaktionen und eine Migration von älteren Signaturen anstreben.

BitGos Rolle in der institutionellen Krypto-Verwahrung

Der post-quantum Test erfolgt auch, während BitGo seine Rolle in der institutionellen Krypto-Verwahrung ausbaut. Wie von crypto.news berichtet, hat BitGo im Januar einen Antrag auf einen IPO in Höhe von 200 Millionen US-Dollar in den USA gestellt, wobei Goldman Sachs und Citigroup die geplante Notierung an der New Yorker Börse leiten. Separat hat OKX die Off-Exchange Settlement-Plattform von BitGo für US-Institutionen hinzugefügt. Diese Einrichtung ermöglicht es Unternehmen, auf OKX zu handeln, während sie Vermögenswerte in der kalten Verwahrung von BitGo halten, was zeigt, wie Verwahrungskontrollen im institutionellen Krypto-Handel zentral bleiben.

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