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CFTC beantragt Abweisung der CME-Klage zu Krypto-Futures

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Einleitung

Die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat am 2. September ein Bundesgericht gebeten, die Klage der CME Group abzulehnen, die die Behandlung von Kryptowährungsperpetualkontrakten als Futures durch den Regulator anfechtet. Die CFTC argumentierte, dass die CME keine rechtliche Handlungsfähigkeit hat, da die Börse Perpetual Futures unter denselben regulatorischen Richtlinien listen könnte, die sie anfechtet.

Hintergrund der Klage

Ein Teil des von CME behaupteten Wettbewerbsnachteils wurde von der Behörde als Ergebnis ihrer eigenen Entscheidung charakterisiert, keine vergleichbaren Produkte anzubieten. CME reichte den Fall am 18. Juni beim U.S. District Court for the District of Columbia ein. Sie strebt an, die Genehmigung der CFTC für Kalshis Bitcoin-Perpetualkontrakt sowie eine damit verbundene Erklärung der Behörde aufzuheben.

Argumente der CFTC

„Um die Handlungsfähigkeit vor einem Bundesgericht zu begründen, muss ein Kläger in der Regel einen konkreten Schaden nachweisen, der mit dem Verhalten des Beklagten verbunden ist.“

Die CFTC beantragte die Abweisung der Klage der CME Group und argumentierte, dass CME nicht nachgewiesen habe, dass ein wettbewerblicher Nachteil vorliege und keine Handlungsfähigkeit habe, um die Entscheidung anzufechten. CME behauptet, dass die Entscheidung der CFTC neueren Börsen einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschafft hat, indem sie diesen erlaubt, Perpetualkontrakte unter dem Futures-Rahmen anzubieten.

Handelszahlen und Wettbewerbsinteressen

Die CFTC verwies auf die eigenen Handelszahlen von CME und stellte fest, dass die Handelsvolumina von Bitcoin- und Ether-Futures der Börse im Juni und August die Mai-Werte überstiegen. Diese Zahlen sind Teil des Arguments des Regulators, dass CME keinen konkreten wettbewerblichen Verlust nachgewiesen hat, der durch die Genehmigung verursacht wurde.

Rechtliche Klassifizierung von Perpetualkontrakten

Der zentrale Streitpunkt betrifft die Frage, ob Perpetualkontrakte rechtlich als Futures oder Swaps qualifizieren. Jede Klassifizierung bringt unterschiedliche Registrierungs-, Handels- und Aufsichtspflichten mit sich. CME argumentiert, dass das Fehlen eines Ablaufdatums Perpetuals in die Swap-Definition gemäß dem Dodd-Frank Act einordnet. Die CFTC widerspricht dieser Auffassung und hält fest, dass ein Futures-Kontrakt gemäß dem Commodity Exchange Act kein festes Ablaufdatum erfordert.

Aktuelle Entwicklungen und Ausblick

Der Streit begann, nachdem der Regulator am 29. Mai Kalshis BTCPERP-Vertrag genehmigt hatte. CME verklagte den Regulator einige Wochen später. Ihre Klage zielt darauf ab, die Genehmigung von Kalshi und die umfassendere Erklärung der Politik, die die Behandlung von Perpetualkontrakten als Futures unterstützt, aufzuheben.

Die CFTC hat auch eine mündliche Anhörung beantragt, obwohl das Gericht entscheiden wird, ob eine solche notwendig ist. Der Richter kann den Fall aufgrund von Handlungsfähigkeit oder anderen verfahrensrechtlichen Gründen abweisen, ohne zu klären, ob Perpetualkontrakte Futures oder Swaps sind. Eine solche Entscheidung würde die bestehende Politik der CFTC und die Genehmigung von Kalshi in Kraft lassen.

Für den Moment bleibt Kalshis Bitcoin-Perpetual unter dem Futures-Rahmen verfügbar. Der Abweisungsantrag der CFTC leitet die nächste Phase des Falls ein, klärt jedoch nicht den Klassifizierungsstreit.

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