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Chinesische Zeitung warnt Unternehmen vor Bitcoin-Erpressungsbetrug

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Warnung vor Betrug durch Imitation des China Business Journal

Das China Business Journal warnte am 30. Juli, dass Betrüger die Publikation imitierten, um von Unternehmen, die mit negativer Berichterstattung bedroht wurden, Bitcoin zu fordern. Laut einer Erklärung der Zeitung kontaktierten die Betrüger Unternehmen über eine Adresse, die von Proton Mail gehostet wurde. Sie behaupteten, dass verdeckte Ermittlungen belastende Informationen über die betroffenen Unternehmen aufgedeckt hätten.

Details des Betrugs

Die Absender drohten angeblich, die vermeintlichen Ergebnisse zu veröffentlichen, es sei denn, die Unternehmen würden Bitcoin überweisen. Die Publikation erklärte, dass sie die Nachrichten nicht autorisiert habe und die Operation als mutmaßliches Betrugsschema betrachte. Die E-Mails schienen zwei etablierte Betrugsarten zu kombinieren: die Imitation einer anerkannten Organisation und die Androhung von Reputationsschäden, um eine Zahlung zu erzwingen.

„Die Täter hätten sich als Vertreter der Zeitung ausgegeben und angeboten, die angebliche Untersuchung gegen Bitcoin zu unterdrücken.“

Die Publikation gab nicht die vollständigen E-Mails wieder und nannte auch keine der kontaktierten Unternehmen. Der Vorwurf basiert weiterhin auf dem Bericht der Zeitung. Bis zum 30. Juli wurde kein Verdächtiger benannt, und keine Strafverfolgungsbehörde hatte öffentlich eine Festnahme oder eine Strafanzeige im Zusammenhang mit den E-Mails bekannt gegeben.

Rechtliche Maßnahmen und Warnungen

Chinesische Behörden haben zuvor Personen strafrechtlich verfolgt, die sich als Journalisten ausgaben oder negative Berichterstattung nutzten, um Geld zu verlangen. In einem Fall aus dem Jahr 2025, der von Chinas Nachrichtenregulierungsbehörde veröffentlicht wurde, wurden drei Personen verurteilt, nachdem sie angebliche Umweltberichterstattung genutzt hatten, um 16 Unternehmen zu erpressen.

Das China Business Journal betont, dass die E-Mails nicht autorisiert sind und dass die Nachrichten nicht aus ihren autorisierten Berichterstattungs- oder Geschäftstätigkeiten stammen. Die Zeitung sammelt Beweise und behält sich das Recht vor, zivil- und strafrechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einzuleiten.

Unterscheidung zwischen legitimen Anfragen und Betrug

Die Warnung soll Unternehmen helfen, echte Berichterstattungsanfragen von Zahlungsforderungen zu unterscheiden. Eine legitime Anfrage um Stellungnahme kann schwierige Fragen enthalten, aber Forderungen nach Kryptowährung im Austausch für die Unterdrückung von Veröffentlichungen sind ein klares Warnsignal.

Das China Business Journal wurde 1985 gegründet und operiert unter der Aufsicht der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften, organisiert vom Institut für Industrieökonomie der Akademie. Die Verwendung der Identität der Publikation durch die Betrüger könnte die E-Mails für Führungskräfte, die mit den offiziellen Kontaktverfahren nicht vertraut sind, glaubwürdig erscheinen lassen.

Fehlende Informationen und weitere Schritte

Die Zeitung gab keine Bitcoin-Wallet-Adresse, geforderte Beträge, Transaktions-Hashes oder Zahlungsfristen bekannt und äußerte sich auch nicht dazu, ob ein betroffenes Unternehmen Gelder überwiesen hat. Ohne eine Wallet-Adresse können unabhängige Forscher die Blockchain nicht auf Zahlungen im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Schema untersuchen.

Die verfügbaren Informationen bestätigen die Warnung, jedoch nicht, ob die Betrüger erfolgreich Bitcoin gesammelt haben. Die Verwendung von Proton Mail legt nicht fest, wer die E-Mails gesendet hat. Proton ermöglicht es Nutzern, verdächtige Phishing- und missbräuchliche Nachrichten an sein Sicherheitsteam zu melden.

„Chinas Internetregulierungsbehörde hat zuvor gewarnt, dass Kriminelle sich manchmal als legitime Nachrichtenorganisationen ausgeben, drohen, negatives Material zu veröffentlichen, und Zahlungen von Unternehmen oder Einzelpersonen verlangen.“

Der neueste Fall fügt Bitcoin zu diesem Modell hinzu. Kryptowährung ermöglicht es einem Empfänger, eine direkte Zahlung zu verlangen, ohne ein herkömmliches Unternehmensbankkonto zu nutzen. Die Forderung selbst beweist jedoch nicht, dass die Betrüger Gelder erhalten haben oder erfolgreich ihre Identitäten verborgen haben.

US-Staatsanwälte haben einen Teenager wegen eines mutmaßlichen $8 Millionen Krypto-Erpressungsschemas angeklagt, das mit Unternehmensintrusionen und Imitationstaktiken verbunden ist. Darüber hinaus lehnte Coinbase eine Erpressungsforderung von $20 Millionen ab, nachdem Angreifer behauptet hatten, sie besäßen gestohlene Kundeninformationen.

Das China Business Journal erklärte, es werde weiterhin Beweise sammeln. Das nächste verifizierte Update könnte von der Zeitung, Proton, den Polizeibehörden oder einem Unternehmen kommen, das eine der E-Mails erhalten hat.