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Crypto-Ponzi-Verdächtiger sieht sich nach Abschiebung mit 25 Anklagen konfrontiert

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Rückkehr von Edward Zimbardi in die USA

Edward Zimbardi, der mutmaßliche Betreiber eines 165 Millionen Dollar schweren Crypto-Ponzi-Schemas, kehrte am 14. August in die Vereinigten Staaten zurück, nachdem die Behörden in Fidschi ihn abgeschoben hatten, wie Bundesstaatsanwälte am Montag bekannt gaben. Zimbardi, 59 Jahre alt und wohnhaft in Flowery Branch, Georgia, sieht sich 12 Anklagen wegen Betrugs mit Drahtüberweisungen, 12 Anklagen wegen Geldwäsche und einer Anklage wegen Verschwörung zur Begehung von Geldwäsche gegenüber.

Anklagen und Vorwürfe

Eine Bundesgroßjury im Northern District of Georgia erhob am 8. Juli Anklage. Das Büro des US-Staatsanwalts gab an, dass Zimbardi am 17. August vor einem Bundesrichter in Los Angeles erscheinen sollte. Die Staatsanwälte planten, seine Inhaftierung zu beantragen, bevor der Fall in Georgia weiterverhandelt wird. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war kein öffentlich zugänglicher Beschluss zu finden, der das Ergebnis dieser Anhörung bestätigte.

Die Anklagen sind Behauptungen, und Zimbardi gilt als unschuldig, bis die Staatsanwälte seine Schuld über jeden vernünftigen Zweifel hinaus beweisen.

The Crypto Program

Laut einer Mitteilung des Justizministeriums gründete und bewarb Zimbardi zwischen Juni 2022 und August 2023 eine Investitionsoperation namens „The Crypto Program“. Werbevideos und Websites beschrieben das Programm als Gelegenheit, digitale Werbepakete zu kaufen. Den Investoren wurde eine garantierte monatliche Rendite von 25 % versprochen.

Die Teilnehmer wurden angewiesen, Kryptowährungen an Wallets zu senden, die laut Staatsanwälten Zimbardi heimlich kontrollierte. Tausende von Investoren sollen während des Betriebs mehr als 165 Millionen Dollar an diese Adressen überwiesen haben. Die Staatsanwälte behaupten, die versprochenen Werbepakete seien nicht gekauft worden. Stattdessen soll Zimbardi angeblich Geld von späteren Teilnehmern verwendet haben, um Renditen an frühere Investoren zu zahlen, eine Zahlungsstruktur, die mit Crypto-Ponzi-Schemas in Verbindung gebracht wird.

Finanzielle Verluste und persönliche Ausgaben

Zimbardi soll mehr als 34 Millionen Dollar von Investorengeldern in riskante Devisengeschäfte investiert haben. Die Staatsanwälte gaben an, dass diese Geschäfte erhebliche Verluste verursacht haben, obwohl das Justizministerium keine genaue Verlusthöhe angab. Die Anklage beschuldigt Zimbardi auch, mindestens 10 Millionen Dollar für persönliche Ausgaben ausgegeben zu haben. Zu den Käufen sollen ein Haus für seinen Sohn, Luxusfahrzeuge und Unterhaltszahlungen an seine Ex-Frau gehören.

Rechtliche Schritte und Ermittlungen

Der Fall ähnelt anderen Bundesanklagen, die versprochene feste Renditen und später investierte Gelder betreffen. Das Crypto Program soll im August 2023 zusammengebrochen sein, wodurch die Investoren nicht in der Lage waren, ihre Gelder zurückzuerhalten. Die Staatsanwälte gaben an, dass Zimbardi später durch Hawaii, Fidschi und andere Orte reiste. Ermittler behaupten, er habe von der FBI-Untersuchung erfahren und sei im Juli 2025 nach Fidschi geflohen.

„Zimbardi habe Pläne abgesagt, an der Hochzeit seines Sohnes in Virginia im Mai 2026 teilzunehmen, weil er befürchtete, dass FBI-Agenten ihn festnehmen würden.“

Das Justizministerium sagte, sein Verdacht sei korrekt, erklärte jedoch nicht, wie die Ermittler von der geplanten Reise erfahren hatten. Die fidschianischen Behörden schoben Zimbardi am 14. August ab, nachdem sie von den Bundesanklagen erfahren hatten.

Nächste Schritte und Unterstützung durch Behörden

Die unmittelbaren nächsten Schritte umfassen Zimbardis Überstellung oder Erscheinen im Northern District of Georgia, ein formelles Plädoyer und eine Entscheidung darüber, ob er bis zur Hauptverhandlung in Haft bleibt. Das FBI hat ein spezielles Portal für Personen eröffnet, die in The Crypto Program investiert haben. Potenzielle Opfer können Kontaktdaten und Informationen zu ihren Transaktionen einreichen.

Die stellvertretende US-Staatsanwältin Bethany L. Rupert führt den Fall. Das FBI leitet die Ermittlungen mit Unterstützung von Bundes-, Staats- und fidschianischen Behörden.

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