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Deutscher Bitcoin-Entwickler erklärt, warum er BTC-Gewinne verpasst hat – U.Today

vor 46 Minuten
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Ein Geständnis eines Bitcoin-Entwicklers

Ein prominenter deutscher Bitcoin-Entwickler hat zugegeben, dass Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Selbstverwahrung ihn daran gehindert haben, mehr BTC anzuhäufen, obwohl er an das langfristige Potenzial der Kryptowährung glaubt. Dieses eher ungewöhnliche Geständnis kam nach den größten Sicherheitsvorfällen von Hardware-Wallets in der Geschichte von Bitcoin.

René Pickhardt und seine Bedenken

René Pickhardt, ein bekannter Bitcoin-Forscher und Entwickler des Lightning Networks, äußerte in einem Beitrag auf X, dass er „zu beschämt“ gewesen sei, um den wahren Grund zuzugeben, warum er nie viel Bitcoin gekauft hat. „Trotz des potenziellen Aufwärtspotenzials habe ich nie viel Bitcoin gekauft, weil mich Sicherheit und Schlüsselverwaltung immer verängstigt haben„, schrieb Pickhardt.

Sicherheitsvorfälle und deren Auswirkungen

Laut dem deutschen Blockchain-Entwickler sind selbst perfekt generierte private Schlüssel nicht immun gegen Speicher-Risiken, Softwarefehler oder zukünftige technologische Fortschritte. Wie von U.Today berichtet, nutzten Angreifer eine Schwachstelle aus, die mehrere Generationen der beliebten Coldcard-Hardware-Wallet betraf.

Laut Forschern ermöglichte diese Verwundbarkeit, dass unter bestimmten Bedingungen generierte Seed-Phrasen vorhersehbar wurden. Der Angriff führte bereits zum Diebstahl von mehr als 1.755 BTC (über 100 Millionen Dollar). Ein Opfer soll etwa 1,6 Millionen Dollar verloren haben, obwohl es seine Wallet in einem Schließfach aufbewahrte.

Sicherheitsforscher bei Block verfolgten die Schwachstelle auf die Implementierung des Zufallszahlengenerators zurück, der zur Erstellung von Wallet-Seed-Phrasen verwendet wurde. Die Software generierte Entropie aus vorhersehbaren Werten, einschließlich der Seriennummern von Geräten. Dies ermöglichte es den Angreifern, Wallet-Schlüssel zu regenerieren und Gelder abzuziehen.

Resonanz in der Community

Pickhardts Bemerkungen fanden bei einigen Nutzern Resonanz, die anerkannten, dass die sichere Verwaltung von Bitcoin nach wie vor einschüchternd ist. Der CEO von Blockstream, Adam Back, antwortete auf Pickhardt und sagte, dass „mit großer Macht über Bargeld auch große Verantwortung kommt, deine Schlüssel nicht zu verlieren.“ Einige haben auch angemerkt, dass seine Bedenken hinsichtlich der Kryptografie möglicherweise übertrieben waren.

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