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Ehemaliger SEC-Chef kritisiert, dass die Behörde ihre Befugnisse bei Krypto-Regeln überschreitet

vor 7 Stunden
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Regulatorische Herausforderungen in der Krypto-Industrie

John Reed Stark, ehemaliger Leiter der Internet Enforcement der SEC, argumentiert, dass die neuen regulatorischen Ansprüche der SEC im Widerspruch zu einem Jahrzehnt an Rechtsstreitigkeiten stehen und mit der Doktrin der wesentlichen Fragen in Konflikt geraten. Er betont, dass Angelegenheiten von solcher Bedeutung im Kongress diskutiert und reguliert werden sollten.

Der CLARITY Act und die SEC

Nachdem der CLARITY Act am Dienstag aufgrund mehrerer Probleme nicht die erforderliche Zustimmung erhielt, hat die Securities and Exchange Commission (SEC) versprochen, einzugreifen, um der Branche die dringend benötigte Klarheit zu verschaffen. Im August stellte SEC-Vorsitzender Paul Atkins ein Paket von Ausnahmen vor, das als Regulation Crypto Assets bekannt ist und darauf abzielt, „die Kapitalbildung zu erleichtern und die Innovation von Krypto-Assets in den Vereinigten Staaten in den kommenden Jahren gedeihen zu lassen.“ Dennoch stößt dieser Deregulierungsplan auf Kritik.

Kritik an der Deregulierung

Stark ist der Meinung, dass Atkins‘ Vorstoß zur Deregulierung der Krypto-Industrie und zur Öffnung des Ökosystems für Mainstream-Investoren illegal ist und die Befugnisse des Kongresses usurpiert. Er betont, dass Atkins‘ Plan „die Befugnisse der SEC gemäß Abschnitt 28 des Securities Act und Abschnitt 36 des Exchange Act überschreitet“ und die jahrzehntelangen, rechtlich umstrittenen Positionen der Behörde ignoriert, die im Widerspruch zu ihren früheren Handlungen stehen.

Kritik an der SEC-Schutzklausel

In einem auf sozialen Medien veröffentlichten Brief kritisiert Stark die vorgeschlagene SEC-Schutzklausel für Investitionsverträge und hebt deren angebliche Mängel und Illegalitäten hervor. Die Regel würde es Emittenten ermöglichen, ihre Instrumente selbst als Nicht-Wertpapiere zu zertifizieren und die Definition eines Instruments an ihre Promotoren zu delegieren. Stark ist der Ansicht, dass die SEC in dieser Angelegenheit nichts zu entscheiden hat, insbesondere nachdem der CLARITY Act nicht die erforderliche Zustimmung erhielt und die Doktrin der wesentlichen Fragen zu diesem Thema invoked wurde.

„Die qualvolle Reise des CLARITY Act ist nicht, wie Atkins zweifellos behaupten wird, irrelevanter legislativer Lärm. Es ist die einzig relevante Tatsache im Fall: lebendiger, dokumentierter, namentlich abgestimmter Beweis, dass die Frage der Marktstruktur von Krypto dem Kongress gehört. Die Regel ist ein Versuch, den US-Senat zu umgehen und die Angelegenheit zu entkräften,“ bewertet er.

Ausblick auf mögliche Rechtsstreitigkeiten

Reed Stark fordert Atkins auf, sich „auf einen Kampf vorzubereiten“ und erklärt, dass der Vorschlag zur Regulation Crypto Assets der bundesstaatlichen Prüfung nicht standhalten würde, was zu einem möglichen Rechtsstreit über diese neue Haltung zu Krypto-Assets führen könnte. „Bleiben Sie dran, Vorsitzender Atkins. Und versagen Sie nicht auf Ihr eigenes Risiko, Chief Ponzi Officer,“ schließt Reed Stark.

Problematik der Coinbase-Behauptungen

Laut John Reed Stark sind die Behauptungen der Krypto-Börse Coinbase, dass ihre Geschäftstätigkeiten von der US Securities and Exchange Commission nicht reguliert werden sollten, ebenfalls problematisch und bedürfen einer genaueren Betrachtung.

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