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FINMA genehmigt den ersten Bitcoin ETF der Schweiz für Privatanleger

vor 10 Stunden
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Genehmigung des ersten Bitcoin ETFs in der Schweiz

Die Schweizer Aufsichtsbehörde, die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA), hat den ersten Bitcoin Exchange-Traded Fund (ETF) des Landes genehmigt, der direkt in Bitcoin investiert und für Privatanleger zugänglich ist. Diese Entscheidung spiegelt das wachsende Interesse an Investitionen in Kryptowährungen wider.

Details zur Genehmigung

In ihrer Ankündigung am Dienstag betonte die FINMA, dass mehrere Fondsanbieter Anträge für Bitcoin ETFs eingereicht haben, auch wenn keine spezifischen Namen genannt wurden. Die SIX Swiss Exchange gab im August 2025 bekannt, dass iShares ein Bitcoin Exchange-Traded Product einführen wird, das vollständig durch Bitcoin (BTC) gedeckt ist, die in einer Cold Storage von Coinbase Custody International Limited verwahrt werden.

Die Genehmigung stellt einen bedeutenden Fortschritt dar, da sie ein wichtiges regulatorisches Hindernis für den Start des ersten für Privatanleger zugänglichen ETFs in der Schweiz überwindet. Das genaue Startdatum wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben.

Frühere Genehmigungen und Risiken

Bereits 2021 genehmigte die FINMA einen Fonds für qualifizierte Investoren, der hauptsächlich in einen Korb von Kryptowährungen investiert. In diesem Zusammenhang gewährte die Aufsichtsbehörde eine Ausnahme von den üblichen Risikostreuungsvorgaben und verwies auf die lange Handelshistorie sowie das hohe Handelsvolumen von Bitcoin im Vergleich zu anderen digitalen Vermögenswerten.

Dennoch warnte die FINMA, dass Investitionen in Bitcoin mit Marktrisiken verbunden sind, einschließlich der Möglichkeit, dass das investierte Kapital einen erheblichen Teil seines Wertes verlieren kann, und verwies auf die hohe Volatilität von Kryptowährungen.

Schweiz als kryptofreundliches Land

Die Schweiz gilt als eines der kryptofreundlichsten Länder in Europa. Im Jahr 2023 begann die Stadt Lugano, Bitcoin- und Tether USDt (USDT)-Zahlungen für alle kommunalen Gebühren zu akzeptieren, was sie zu einer der ersten Stadtverwaltungen weltweit macht, die diesen Schritt unternimmt.

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