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Größte Schweizer Bank setzt auf digitale Vermögenswerte: UBS erhöht Beteiligung an MicroStrategy (MSTR)

vor 2 Stunden
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UBS Group und ihre Investitionen in digitale Vermögenswerte

Die UBS Group, die größte Bank der Schweiz mit einem Vermögen von 6,6 Billionen Dollar, hat ihre Investitionen in das digitale Vermögensökosystem erheblich ausgeweitet. Laut den neuesten Offenlegungen hat der Bankgigant seine Position als bedeutender institutioneller Inhaber von MicroStrategy (MSTR) gefestigt, das oft als Unternehmensproxy für Bitcoin angesehen wird.

Kauf von MicroStrategy-Aktien

Kürzlich gab die UBS den Kauf von zusätzlichen 551.121 Aktien von MicroStrategy bekannt, eine Transaktion im Wert von etwa 98 Millionen Dollar. Diese neueste Akquisition bringt die Gesamtbestände von UBS auf 6,31 Millionen Aktien, was einer massiven Position von 1,12 Milliarden Dollar im Bitcoin-Treasury-Unternehmen entspricht.

Aggressive Ansammlung von MSTR

Die Ansammlung von MSTR durch die Bank war im Jahr 2026 besonders aggressiv: Im Januar hielt UBS bereits 2,52 Millionen Aktien im Wert von 415 Millionen Dollar. Im Februar verdoppelte die Bank nahezu ihren Anteil und fügte 3,23 Millionen Aktien hinzu, sodass sie insgesamt 5,76 Millionen Aktien (805 Millionen Dollar) erreichte. Im Mai stiegen die Gesamtbestände auf 6,31 Millionen Aktien (1,12 Milliarden Dollar).

Institutioneller Wandel und Beteiligung an XRP

Der Schritt in Richtung MicroStrategy ist Teil eines breiteren institutionellen Wandels hin zu digitalen Vermögenswerten für die UBS. Neu aufgetauchte SEC-Formular 13F-Offenlegungen zeigen, dass die Bank auch offiziell eine Beteiligung an XRP bekannt gegeben hat. Die Dollarbeträge sind für einen Vermögensverwalter von UBS‘ Größe relativ klein, doch das symbolische Gewicht dieses Schrittes ist erheblich für die institutionelle Glaubwürdigkeit des Vermögenswerts.

Von Skepsis zu einer kalkulierten Strategie

In den frühen Jahren äußerten Führungskräfte der UBS hohe Skepsis gegenüber Kryptowährungen und stellten die Lebensfähigkeit von Vermögenswerten wie Bitcoin in Frage, um entweder als Geld oder als zuverlässiger Wertspeicher zu fungieren. Folglich vermied der Schweizer Bankgigant zunächst den direkten Krypto-Handel und beschränkte sein Engagement in digitalen Vermögenswerten strikt auf interne Forschung und private Blockchain-Experimente. Im Laufe der Zeit entwickelte sich diese Skepsis jedoch zu einer kalkulierten „Fast Follower“-Strategie.