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Jerome Powell unterstützt die neuen Stablecoin-Richtlinien der Fed – Kevin Warsh enthält sich

vor 2 Stunden
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Regelsetzung der Federal Reserve für Krypto-Unternehmen

Die Federal Reserve hat am Donnerstag einen Vorschlag zur Regelsetzung veröffentlicht, der vorschreibt, wie amerikanische Krypto-Unternehmen ihre Kunden bewerten und Geldwäsche verhindern müssen, nun da Stablecoins offiziell legalisiert wurden.

Zusammenarbeit mit Behörden

Die Regelung, die in Zusammenarbeit mit den Behörden der Trump-Administration, einschließlich des Finanzministeriums und der FDIC, erarbeitet wurde, interpretiert, wie die Bestimmungen des GENIUS-Gesetzes in Bezug auf die Anforderungen zur Kundenidentifikation umgesetzt werden sollen. Das GENIUS-Gesetz, das im vergangenen Sommer verabschiedet wurde, legalisierte offiziell die Ausgabe von Stablecoins – Kryptowährungen, die an den Wert des US-Dollars gekoppelt sind.

Stimmen der Fed-Gouverneure

Alle Gouverneure der Fed, einschließlich des ehemaligen Fed-Vorsitzenden Jerome Powell, stimmten für den Vorschlag zur Regelsetzung – mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Der neue Fed-Vorsitzende Kevin Warsh enthielt sich. Warsh gab keine Erklärung zu seiner Enthaltung ab. Ein Sprecher der Fed reagierte nicht sofort auf die Anfrage von Decrypt.

Anforderungen für digitale Vermögensdienstleister

Der vorgeschlagene Regelungsentwurf würde sicherstellen, dass „digitale Vermögensdienstleister“ – definiert als jede US-Person oder -Einheit, die im Geschäft des Austauschs, der Übertragung oder der Verwahrung von Krypto tätig ist – bestimmte Vorsichtsmaßnahmen treffen müssen, um sicherzustellen, dass sie keine Stablecoin-bezogenen Dienstleistungen für potenziell kriminelle Unternehmen anbieten.

Unternehmen müssen beispielsweise die Namen, Geburtsdaten und Adressen der Kunden überprüfen und diese Daten auch mit Listen von Terroristen und auf der schwarzen Liste stehenden Gruppen abgleichen, die von der US-Regierung bereitgestellt werden.

Ausnahmen und Bedenken

Bemerkenswert ist, dass dezentrale Protokolle von diesen Anforderungen ausgenommen sind – ein Merkmal der Regelung (und des GENIUS-Gesetzes), das Fed-Gouverneur Michael Barr dazu veranlasste, am Donnerstagmorgen eine kritische Erklärung abzugeben, trotz seiner Zustimmung zu dem vorgeschlagenen Regelungsentwurf.

„Ich unterstütze die Veröffentlichung dieses Vorschlags“, sagte Barr. „Ich bin jedoch weiterhin besorgt, dass der regulatorische Rahmen des GENIUS-Gesetzes bisher nicht ausreichend ist, um die Risiken der illegalen Finanzierung, die durch Transaktionen auf dem Sekundärmarkt in Zahlungstablecoins durchgeführt werden, anzugehen.“

Öffentliche Kommentierungsphase

Der vorgeschlagene Regelungsentwurf wird nun in eine 60-tägige Phase der öffentlichen Kommentierung eintreten.