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Kryptoindustrie fordert SEC auf, pauschale Einschränkungen für neuartige ETFs zu vermeiden

vor 19 Stunden
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Einleitung

Grayscale, a16z und der Crypto Council for Innovation (CCI) haben die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEC) aufgefordert, die bestehenden Klassifikationsregeln beizubehalten und neuartige börsengehandelte Produkte nicht als eine einheitliche Kategorie zu behandeln.

Vorschläge zur Regulierung

Stattdessen schlagen sie vor, verschiedene Wege für klarere und schnellere Prüfungen zu finden. Die Teilnehmer der Kryptoindustrie drängten die SEC, eine pauschale Einschränkung für „neuartige“ börsengehandelte Fonds (ETFs) zu vermeiden und stattdessen Produkte basierend auf ihren individuellen Risikoparametern zu bewerten.

Die Risikokapitalgesellschaft a16z bat die SEC, neuartige Produkte gemäß ihren zugrunde liegenden Eigenschaften zu bewerten, die Überprüfungen zur Fondsregistrierung und Börsennotierung zu koordinieren und vorhersehbarere Zeitpläne zu übernehmen. Der digitale Vermögensverwalter Grayscale und der CCI unterstützten optionale vertrauliche Voranmeldungsverfahren.

Alle drei Organisationen sprachen sich gegen Änderungen der bestehenden Klassifikationen von Investmentgesellschaften aus, die Produkte, die keine Wertpapiere halten, automatisch in den Rahmen des Investment Company Act einbeziehen könnten.

Öffentliche Kommentierungsfrist

Die Briefe datieren vom 31. August und wurden von der SEC rund um das Ende einer 60-tägigen öffentlichen Kommentierungsfrist zu ihrer Anfrage nach Feedback zu neuartigen ETFs veröffentlicht. Die SEC öffnete das Konsultationsfenster zur nächsten Generation von ETFs am 30. Juni und suchte Feedback darüber, ob die bestehenden Vorschriften ausreichend sind, wie solche Fonds reguliert werden sollten und ob Änderungen am Registrierungsprozess erforderlich sind.

Regulatorische Effizienzen

In einem verwandten Thema verabschiedete der kalifornische Senat ein Gesetz zur Verbannung der Emission von Memecoins durch öffentliche Beamte. A16z argumentierte, dass krypto-basierte ETPs jetzt von einer weiter entwickelten Marktinfrastruktur profitieren, einschließlich von Börsen genehmigten Notierungsstandards und etablierten Offenlegungspflichten, und daher nicht mit Produkten, die private Vermögenswerte halten oder andere neuartige Strategien verwenden, gruppiert werden sollten.

Grayscale vertrat eine ähnliche Position und betonte, dass digitale Vermögensprodukte mit etablierten Compliance- und Offenlegungsaufzeichnungen nicht mit neuen Portfoliobedingungen oder Offenlegungsregimen konfrontiert werden sollten, nur weil sie als neuartig charakterisiert werden.

Forderungen des CCI

Der CCI forderte vergleichbare regulatorische Effizienzen für ETFs und nicht-ETF ETPs, während bestehende Anlegerschutzmaßnahmen gewahrt bleiben. Die Kommentatoren lehnten im Allgemeinen kategorische regulatorische Änderungen ab, die zusätzliche Anforderungen auferlegen oder Produkteinführungen verzögern könnten.

Ihre Empfehlungen unterschieden sich jedoch hinsichtlich Klassifikation, Genehmigungsverfahren und Terminologie. Ein klarer Dissens betraf das ETF-Label. A16z schlug vor, dass der Begriff ETF für Fonds unter dem Investment Company Act von 1940 reserviert werden sollte, während Grayscale argumentierte, dass der Begriff ETF wirtschaftliche Merkmale unabhängig von der rechtlichen Struktur beschreiben sollte.

In der Zwischenzeit forderte der CCI die Finanzaufsichtsbehörde auf, klarere Offenlegungen zum Registrierungsstatus zu schaffen, anstatt das aktuelle Genehmigungsrahmenwerk radikal zu ändern.

Fazit

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