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Lummis warnt vor „regulatorischen dunklen Zeiten“, wenn der CLARITY Act ins Stocken gerät

vor 8 Stunden
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Warnung von Senatorin Cynthia Lummis

Senatorin Cynthia Lummis hat diese Woche auf X eine eindringliche Warnung ausgesprochen: Wenn der CLARITY Act in dieser Sitzung nicht den Kongress passiert, könnten amerikanische Softwareentwickler allein aufgrund der Veröffentlichung von Code strafrechtlich verfolgt werden. Sie bezeichnete dieses Szenario als Abstieg in die „regulatorischen dunklen Zeiten“ – eine direkte Anklage gegen die Durchsetzungsstrategie der SEC, die die US-Krypto-Politik in den letzten drei Jahren geprägt hat.

Die Einsätze, so Lummis, sind nicht abstrakt: Dies ist das letzte realistische gesetzgeberische Fenster bis mindestens 2030. Der Bankenausschuss des Senats hat den CLARITY Act letzte Woche verabschiedet, aber die Abstimmung im Plenum ist eine ganz andere Herausforderung. Krypto-Interessengruppen haben eine umfassende Lobbykampagne gestartet, um den Schwung aufrechtzuerhalten, und argumentieren, dass das Gesetz den einzigen kurzfristigen Weg der Branche zu einem klaren Marktstrukturrahmen darstellt. Ohne ihn bleibt die fallweise Anwendung des Howey-Tests durch die SEC auf digitale Vermögenswerte unangefochten.

Inhalt des CLARITY Act

Der CLARITY Act würde die Zuständigkeit klar definieren. Er würde „ancillary assets“, die Kategorie, die die meisten Altcoins abdeckt, formal definieren und festlegen, welche digitalen Token, die mit Investitionsverträgen verbunden sind, keine Wertpapiere sind. Dadurch würde die Unklarheit beseitigt, die die SEC ausgenutzt hat, um Durchsetzungsmaßnahmen ohne formelle Regelsetzung zu verfolgen.

Das Gesetz würde die SEC verpflichten, Regulation DA zu erstellen, die bestimmte Angebote von ancillary assets von der vollständigen Registrierung befreit, wenn sie über vier Jahre 75 Millionen Dollar oder weniger einnehmen.

Über die Registrierungsschwellen hinaus würde die Gesetzgebung die SEC anweisen, ihre Definitionen von Investitionsverträgen zu modernisieren und Prüfungsstandards zu setzen, die sich auf illegale Finanzierungen konzentrieren. Informeller Aufsichtsdruck und Leitfäden würden durch verbindliche Regelungen ersetzt. Dieser Wandel ist wichtig, da der aktuelle Rahmen der SEC Ermessensspielraum gibt, um mit Durchsetzungsmaßnahmen zu drohen, ohne die verfahrensrechtlichen Schutzmaßnahmen auszulösen, die formelle Regeln erfordern würden.

Stabilität und Marktstruktur

Der CLARITY Act adressiert auch Stablecoins durch 1:1-Reservevorgaben, eine Bestimmung, die Lummis als entscheidend für die Wahrung der Glaubwürdigkeit des digitalen Dollars auf internationaler Ebene betrachtet. Die Marktstrukturvorschriften des CLARITY Act würden die Aufsicht zwischen der SEC und der CFTC basierend auf der Klassifizierung von Vermögenswerten aufteilen – das gleiche System, unter dem die traditionelle Finanzwirtschaft bereits operiert.

Lummis hat argumentiert, dass das Fehlen dieses Rahmens direkt die Kapitalflucht in Offshore-Zentren in den VAE und Hongkong beschleunigt, wo institutionelle Akteure unter definierten Regeln arbeiten können. Die anhaltende Abhängigkeit der SEC von Durchsetzung als Politik ist keine neutrale Haltung; sie gestaltet aktiv, wo die Krypto-Infrastruktur aufgebaut wird.

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