Metaplanet und die geplante Listung von Vorzugsaktien in Japan
Der CEO von Metaplanet, Simon Gerovich, erklärte, dass das Unternehmen weiterhin daran arbeitet, den Weg für die Listung seiner geplanten Vorzugsaktien in Japan zu ebnen. Er betonte, dass das Produkt die siebte gelistete Vorzugsaktie in Japan und die erste ewige Vorzugsaktie sein würde, sofern es genehmigt wird. Gerovich führte aus, dass die Überprüfung länger dauert, da der Markt für Vorzugsaktien in Japan klein und vorsichtig ist. Er beschrieb das geplante Produkt als mögliche Ergänzung zu Japans Kapitalmärkten, wies jedoch darauf hin, dass der Prozess aufgrund der Neuheit der Struktur sorgfältig gestaltet werden muss.
Marktpraktiken und Herausforderungen
Gerovich erklärte, dass die japanische Marktpraktik erwartet, dass die Dividenden von Vorzugsaktien aus nachhaltigen Cashflows stammen und nicht nur aus Bilanzbeständen. Metaplanet muss nachweisen, dass sein Geschäftsmodell zur Einkommensgenerierung durch Bitcoin-Auszahlungen unter verschiedenen Marktbedingungen unterstützen kann. Er erwähnte, dass das Unternehmen bereits auf eine Aufzeichnung von sechs Quartalen in diesem Geschäft zurückblicken kann. Zudem versucht Metaplanet zu demonstrieren, dass verwandte Operationen skalierbar sind und wiederkehrende Cashflows generieren können.
„Der Weg zur Listung ist notwendigerweise überlegt.“
Ein weiteres Problem sind die Dividendenoperationen. Er erklärte, dass japanische börsennotierte Unternehmen normalerweise einmal oder zweimal im Jahr Dividenden zahlen, während Metaplanet eine Struktur entwirft, die monatliche Ausschüttungen ermöglichen könnte. Dies erfordert umfangreiche Arbeiten an Stichtagen, Aktionärsprüfungen, Dividendenberechnungen und wiederkehrenden Mitteilungen. Gerovich fügte hinzu, dass das Unternehmen mit Partnern zusammenarbeitet, um den erforderlichen Prozess gemäß der japanischen Marktpraktik aufzubauen. Er betonte, dass Metaplanet „tief verpflichtet ist, dieses Produkt auf den Markt zu bringen.“
Risiken und Marktbedingungen
Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass Metaplanet über Vorzugsaktien und mögliche Rückkäufe diskutiert hatte, falls der Marktwert unter den Wert seiner Bitcoin-Bestände fallen sollte. Crypto.news berichtete auch, dass Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte unter Druck stehen, wenn die Aktienkurse näher an den Wert ihrer Krypto-Vermögenswerte oder darunter fallen. Ein separater Bericht stellte fest, dass Metaplanet von yen-denominierten Finanzierungen profitiert, da es Bitcoin-Akkumulation zu niedrigeren Kosten in lokaler Währung als viele US-Konkurrenten finanzieren kann. Dieses Modell ist jedoch weiterhin Risiken durch Preisschwankungen bei Bitcoin, Druck bei der Aktienausgabe und die Nachfrage der Investoren nach stabilen Ausschüttungen ausgesetzt.
Bitcoin-Bestände und Investoreninteresse
Die Website von Metaplanet listet derzeit Bitcoin-Bestände von 40.177 BTC, was Bitcoin zu einem zentralen Bestandteil seiner Treasury-Identität macht. Der Plan für die Vorzugsaktien könnte testen, ob Japans einkommensorientierte Investoren ein Produkt akzeptieren, das an Bitcoin-bezogene Cashflows gebunden ist.