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Peter Schiff lehnt Grant Cardones Bitcoin-Immobilienstrategie ab

vor 2 Stunden
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Peter Schiff kritisiert Grant Cardones Immobilien- und Bitcoin-Strategie

Peter Schiff hat sich gegen Grant Cardones Plan ausgesprochen, Immobilienerträge mit Bitcoin-Akkumulation zu kombinieren. Er argumentiert, dass diese Strategie kein echtes Problem für Immobilieninvestoren löst. Der Goldbefürworter äußerte seine Bedenken, nachdem Cardone ein Fondsmodell beworben hatte, das einkommensproduzierende Immobilien mit Bitcoin-Beständen kombiniert.

„Die Kombination von Immobilien mit Bitcoin löst nichts“, schrieb Schiff auf X.

Er erklärte, dass Cardones Argument auf der Annahme beruht, dass REITs Bitcoin in ihren Bilanzen benötigen, um es später zu verkaufen, um Reparaturen und Wartung zu finanzieren. Schiff wies diese Ansicht zurück und betonte, dass die Mieteinnahmen bereits zur Deckung dieser laufenden Kosten ausreichen.

„Die Behauptung, REITs benötigten Bitcoin in ihren Bilanzen, um es zu verkaufen, damit sie Reparaturen und Wartung bezahlen können, ist nicht zutreffend. Immobilien generieren Mieteinnahmen, die zur Deckung dieser laufenden Kosten verwendet werden können. Ich bin bereit, darüber zu debattieren“, so Schiff weiter.

Cardone Capitals Strategie

Cardone Capital hat eine Strategie entwickelt, die den Mietcashflow aus Mehrfamilienhäusern nutzt, um im Laufe der Zeit Bitcoin zu kaufen. Das Unternehmen hat kürzlich den 10X Space Coast Bitcoin Fund im Wert von 87,5 Millionen Dollar ins Leben gerufen, der Immobilien und Bitcoin durch eine spezielle Investitionsstruktur hält. Cardone argumentiert, dass dieses Modell traditionellen Investoren Zugang zu Bitcoin bietet, ohne sie zu zwingen, das Asset direkt zu kaufen.

Er betont, dass viele Investoren in seinen Bitcoin-gebundenen Immobilienfonds zuvor keine Kryptowährungen gehalten haben, was die Struktur zu einer Brücke zwischen Immobilieninvestitionen und digitalen Assets macht.

Die Debatte um den Mehrwert von Bitcoin

Die Meinungsverschiedenheit dreht sich um die Frage, ob Bitcoin einem Immobilienmodell, das bereits stetige Mieteinnahmen generiert, einen Mehrwert verleiht. Cardone hat traditionelle Immobilieninvestmentfonds kritisiert, weil sie mindestens 90 % des steuerpflichtigen Einkommens an die Aktionäre ausschütten müssen. Seiner Meinung nach schränkt diese Struktur die Fähigkeit der Fonds ein, Bitcoin als Reservevermögen zu halten.

Schiff widerspricht dem Argument der Reserve und erklärt, dass Immobilienunternehmen Mieteinnahmen für Reparaturen, Instandhaltung und Pflege verwenden sollten, anstatt ein volatiles Asset in die Bilanz aufzunehmen.

Er bot auch an, mit Cardone über das Thema zu debattieren, was zeigt, dass der Streit über eine einfache Antwort in sozialen Medien hinausgegangen ist.

Cardone Capitals Bitcoin-Käufe

Cardone Capital hat während der Marktschwäche weiterhin Bitcoin gekauft. Wie zuvor von crypto.news berichtet, erwarb das Unternehmen weitere 282 BTC im Wert von etwa 18 Millionen Dollar, als Bitcoin nahe 62.000 Dollar gehandelt wurde. Dieser Kauf erweiterte eine Position, die durch Mieteinnahmen aus ausgewählten Mehrfamilienhäusern aufgebaut wurde.

Darüber hinaus hielt Cardone Capital, wie zuvor berichtet, etwa 1.000 BTC nach einem Kauf von 10 Millionen Dollar im Januar. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2026 3.000 BTC und langfristig 10.000 BTC über mehrere Anlagevehikel zu erreichen.

Schlussfolgerung

Die Debatte spiegelt eine breitere Spaltung über Bitcoin-Treasury-Strategien wider. Befürworter argumentieren, dass Bitcoin als langfristiges Reservevermögen dienen kann und die Renditen verbessern könnte, wenn Immobilienertragsfonds stetige Käufe durch Marktzyklen hinweg tätigen. Kritiker hingegen sind der Meinung, dass das Modell Preisrisiken zu einer Anlageklasse hinzufügt, die bereits ihre eigenen Cashflows, Schulden, Versicherungen und Wartungsbedürfnisse hat. Für sie macht Bitcoin Immobilien nicht effizienter; es fügt lediglich eine neue Quelle der Volatilität hinzu.