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Russland genehmigt Krypto für den globalen Handel

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Einführung des Krypto-Regulierungsgesetzes

Die Staatsduma Russlands hat die erste Lesung eines wegweisenden Krypto-Regulierungsgesetzes verabschiedet, das digitale Vermögenswerte für internationale Abrechnungen formal legalisiert. Dies ist eine direkte legislative Reaktion auf westliche Sanktionen, die bedeutende russische Banken von der globalen Zahlungsinfrastruktur, einschließlich SWIFT, abgeschnitten haben.

Gesetzesrahmen und Auswirkungen

Das Gesetz hat die erste Lesung mit einem Rahmenwerk bestanden, das auf dem regulatorischen Konzept der Zentralbank Russlands basiert, das Ende Dezember 2025 veröffentlicht wurde. Dies beschleunigt jahrelange unruhige politische Debatten in konkretes Recht. Der Umfang ist erheblich: Russische Exporteure und Importeure, die Waren im geschätzten Handelsvolumen von 240 Milliarden Dollar bewegen und mit Zahlungsproblemen konfrontiert sind, haben nun einen rechtlichen Weg, um Verträge in Kryptowährung abzuwickeln.

Der Kreml baut eine alternative Finanzinfrastruktur, und die Architektur dieser Infrastruktur ist nun zum ersten Mal sichtbar. Die Frage, die der Markt stellen sollte, ist nicht, ob dieses Gesetz in Kraft tritt – das wird es fast sicher tun. Die Frage ist, wie schnell das OFAC (Office of Foreign Assets Control) den Korridor schließt, den es öffnet.

Bestimmungen des Krypto-Gesetzes

Was das russische Krypto-Gesetz tatsächlich erlaubt und was es absichtlich nicht erlaubt: Die zentrale Bestimmung des russischen Krypto-Gesetzes zieht eine klare Linie: Kryptowährung ist legal für internationale Handelsabwicklungen, jedoch nicht für den Kauf von Kaffee in Moskau. Die inländische Zirkulation als Zahlungsmittel bleibt vom Tisch, was ein Zugeständnis an die langjährigen Bedenken der Bank von Russland hinsichtlich der monetären Souveränität und des Kapitalabflusses darstellt.

Die gestaffelte Anlegerstruktur ist das operationell bedeutendste Element des Gesetzes, das sich an inländische Teilnehmer richtet. Nicht qualifizierte Einzelhandelsinvestoren sind auf 300.000 Rubel (ca. 3.800 USD) jährlich über einen einzelnen lizenzierten Vermittler begrenzt. Qualifizierte Investoren, Banken, professionelle Händler und vermögende Privatpersonen haben keine Obergrenze.

Aufsichtsarchitektur und Kriterien

Die Bank von Russland steht im Zentrum der Aufsichtsarchitektur: Sie erteilt Plattformlizenzen, genehmigt oder blockiert Transaktionen und hat die alleinige Autorität darüber, welche digitalen Vermögenswerte legal innerhalb der russisch lizenzierten Infrastruktur gehandelt werden dürfen. Die Kriterien für die Berechtigung von Vermögenswerten sind absichtlich eng gefasst. Nur Kryptowährungen, die eine Marktkapitalisierung von 5 Billionen Rubel (66,6 Milliarden USD) mit einer verifizierten fünfjährigen Handelshistorie überschreiten, kommen in Frage. Bitcoin und Ethereum sind die offensichtlichen ersten Qualifikanten, was weniger als prinzipieller Rahmen und mehr als ein de facto Bitcoin-und-Ethereum-Gesetz mit Raum zur Erweiterung fungiert.

Die Regierung zielt auch auf Steuerparität zwischen Investoren in digitalen Vermögenswerten und traditionellen Anleiheinhabern ab, ein Signal, dass Moskau regulierte Krypto-Teilnahme als legitime Anlageklasse und nicht als tolerierten Graubereich betrachtet.

Bitcoin-Mining und Compliance

Neben dem Rahmen für internationale Abrechnungen führt das Gesetz die erste formale Regulierungsstruktur für Bitcoin-Mining auf russischem Boden ein. Einzel- und Industriekraftwerke müssen sich unter einem obligatorischen System registrieren; der Betrieb außerhalb dieses Registers wird nach Ablauf der Frist für unlizenzierte Plattformen am 1. Juli 2027 eine unlizenzierte Tätigkeit darstellen. Die Bundesregierung behält sich ausdrücklich das Recht vor, Mining-Betriebe in energiearmen Regionen zu verbieten, eine Bestimmung, die dazu dient, das nationale Stromnetz während Spitzenlastzeiten zu schützen.

Der Krypto-Mining-Sektor Russlands hat sich seit dem Mining-Verbot in China im Jahr 2021 erheblich ausgeweitet, und der unregulierte Stromverbrauch ist zu einem dokumentierten Infrastrukturproblem in Sibirien und dem Fernen Osten geworden.

Der Ansatz Usbekistans, ein 10-jähriger Steuerurlaub in einer ausgewiesenen Sonderzone mit obligatorischen Anforderungen an erneuerbare Energien, bietet ein kontrastierendes Modell dafür, wie post-sowjetische Staaten um Mining-Kapital konkurrieren. Der Ausschuss der Staatsduma zum Schutz des Wettbewerbs hat bereits Bedenken geäußert, dass übermäßig strenge Lizenzanforderungen nach hinten losgehen könnten und russische Miner sowie Krypto-Unternehmen in der gleichen Grauwirtschaft zurücklassen, die das Gesetz beseitigen soll. Erwarten Sie, dass die zweite Lesung das Schlachtfeld für diese spezifischen Durchsetzungsgrenzen sein wird.

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