Samsung erwirbt Anteil an Dunamu
Samsung Securities, Samsung SDS und Samsung Card werden einen 4%igen Anteil an Dunamu erwerben, dem Betreiber der größten Krypto-Börse Südkoreas, Upbit. Dieser Deal bringt die Finanz- und Technologieeinheiten von Samsung näher an digitale Vermögenswerte, während Südkorea gleichzeitig Regelungen für Stablecoins, tokenisierte Wertpapiere und Krypto-Zahlungen vorbereitet.
Details des Deals
Laut ETNews genehmigten die drei Samsung-Tochtergesellschaften den Kauf von 1,39 Millionen Dunamu-Aktien von mit Kakao verbundenen Unternehmen für 612,8 Milliarden Won, was etwa 408 Millionen Dollar entspricht. Samsung Securities wird einen 2%igen Anteil erwerben, während Samsung SDS und Samsung Card jeweils 1% kaufen werden.
Der Deal kommt nur zwei Wochen, nachdem Hana Bank zugestimmt hat, einen 6,55%igen Anteil an Dunamu für rund 670 Millionen Dollar zu kaufen. Der Anteilskauf gewährt den Samsung-Einheiten direkten Zugang zu Dunamu, das Upbit betreibt.
Zusammenarbeit und zukünftige Pläne
Darüber hinaus plant Samsung Securities, mit Dunamu an der Emission, Verteilung und den Dienstleistungen für tokenisierte Wertpapiere zu arbeiten. Diese Partnerschaft könnte Finanzprodukte unterstützen, die an blockchain-basierte Vermögenswerte gebunden sind.
Samsung Card beobachtet auch die mögliche Einführung von an den Won gebundenen Stablecoins und plant, mit Dunamu an digitalen Vermögenszahlungen sowie der Verteilung über Monimo, Samsungs Finanzdienstleistungs-App, zu arbeiten.
Samsung SDS beabsichtigt, seine KI, Cloud, Sicherheits- und Datenmanagement-Dienste mit Dunamus Erfahrung im Betrieb von Blockchain zu kombinieren.
Reaktionen und regulatorische Entwicklungen
„Diese Eigenkapitalinvestition zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit jeder Tochtergesellschaft im Bereich der digitalen Vermögenswerte zu stärken“, erklärte ein Vertreter von Samsung.
Ein Dunamu-Vertreter äußerte ebenfalls, dass das Unternehmen die Investition begrüßt und plant, mit Samsung an blockchain-basierten Anlageprodukten, Zahlungsinfrastrukturen und KI-bezogenen Blockchain-Anwendungen zu arbeiten.
Diese Aktivitäten erfolgen, während Südkorea am Digital Asset Basic Act arbeitet, der voraussichtlich Regelungen für Stablecoins, Börsenbesitz, Betreiber digitaler Vermögenswerte und den Schutz von Investoren abdecken wird.
Dunamu arbeitet zudem an einem Fusionsprozess mit Naver Financial, einem weiteren Deal, der regulatorische Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.