Einführung des Bitcoin Fund ETF
Der Bitcoin Fund ETF von BIT Asset Management wird voraussichtlich im November an der SIX Swiss Exchange gehandelt, wobei das öffentliche Angebot auf die Schweiz beschränkt ist. Die Schweizer Finanzaufsichtsbehörde FINMA hat den ersten nach Schweizer Recht zugelassenen börsengehandelten Fonds genehmigt, der Privatanlegern den direkten Zugang zu Bitcoin ermöglicht.
Details zum Bitcoin Fund ETF
Am Donnerstag gab BIT Asset Management bekannt, dass sein Bitcoin Fund ETF (BBIT) voraussichtlich im November an der SIX Swiss Exchange gehandelt wird. Der Fonds hält Bitcoin direkt und ist nur für das öffentliche Angebot in der Schweiz zugelassen.
„Die meisten Bitcoin-Produkte, die heute in Europa gelistet sind, sind börsengehandelte Produkte (ETPs), die Schuldtitel sind und ein Emittentenrisiko tragen“, erklärte BIT Asset Management.
Der Bitcoin Fund ETF hingegen ist ein Schweizer kollektives Anlagevehikel, bei dem die Vermögenswerte getrennt von denen der Fondsgesellschaft gehalten werden und für die Anleger „abgeschottet“ sind.
Regulatorische Aspekte und Risiken
Der Fonds fällt unter die Kategorie „andere Fonds für alternative Anlagen“ in der Schweiz und birgt besondere Risiken. Die FINMA stellte fest, dass auch andere Fondsanbieter Anträge für Bitcoin ETFs eingereicht haben. Während die FINMA seit 2021 Fonds erlaubt hat, die hauptsächlich in einen Korb von Kryptowährungen investieren, ist dies das erste Mal, dass sie einen Fonds genehmigt hat, der ausschließlich in Bitcoin investiert. Dies geschah unter Berufung auf die Handelshistorie und das höhere Handelsvolumen im Vergleich zu anderen Kryptowährungen.
Die FINMA betonte jedoch, dass Bitcoin auch über einen genehmigten ETF hinweg hoch volatil bleibt.
Zusätzliche Informationen
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