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Südkorea leitet Sanktionen gegen Dunamu wegen des Upbit-Hacks ein und deckt rechtliche Lücken auf

vor 22 Stunden
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Einleitung

Die Finanzaufsichtsbehörde Südkoreas hat ein formelles Sanktionsverfahren gegen Dunamu, den Betreiber der Krypto-Börse Upbit, aufgrund eines schwerwiegenden Wallet-Hacks eingeleitet, der im November 2025 gemeldet wurde. Diese Maßnahme folgt einer monatelangen Prüfung, ob die Börse ihren Pflichten gemäß dem Gesetz zum Schutz von Nutzern virtueller Vermögenswerte des Landes nachgekommen ist.

Details des Hacks

Laut einem Bericht von SBS, der sich auf Informationen von Finanzbehörden stützt, hat die FSS kürzlich Dunamu ein Prüfungsmeinungsschreiben zugesandt. Dieses Dokument gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, auf die Vorwürfe zu reagieren, bevor die Aufsichtsbehörden entscheiden, welche Strafen, falls vorhanden, verhängt werden. Der Prozess durchläuft mehrere formelle regulatorische Überprüfungsphasen.

Der Angriff am 27. November betraf Solana-basierte Vermögenswerte, die von Upbit gehalten wurden. Erste Schätzungen variierten, wobei crypto.news Verluste von etwa 36 Millionen Dollar berichtete, basierend auf den zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Zahlen. Südkoreanische Berichte beziffern den betroffenen Betrag nun auf 44,5 Milliarden Won, was bei den aktuellen Wechselkursen etwa 32 Millionen Dollar entspricht.

Upbit gab an, Vermögenswerte in Cold Wallets verschoben, Einzahlungen und Abhebungen gestoppt und begonnen zu haben, die gestohlenen Gelder nach abnormalen Überweisungen zurückzuverfolgen. In seiner offiziellen Kundenmitteilung erklärte die Börse, dass die Verluste der Kunden mit Unternehmensmitteln gedeckt würden.

Regulatorische Untersuchung

Die Behörden untersuchten später sowohl das Sicherheitsversagen als auch den Zeitpunkt der öffentlichen Bekanntgabe von Upbit. Das derzeitige Gesetz zum Schutz von Nutzern virtueller Vermögenswerte gibt den Aufsichtsbehörden Befugnisse über Verwahrung, unlauteren Handel und Kundenschutz, legt jedoch keine direkten Strafen speziell für Hacking oder Computer-Systemfehler fest. Dies führt zu Unklarheiten darüber, wie weit die FSS in diesem Fall gehen kann.

„Der Regulator wird Dunamus Antwort berücksichtigen, bevor er eine Vorankündigung über mögliche Maßnahmen herausgibt.“

Endgültige Maßnahmen würden eine weitere Überprüfung durch das Sanktionsprüfungskomitee, die Wertpapier- und Futures-Kommission sowie die Finanzdienstleistungs-Kommission erfordern.

Zukünftige Regelungen

Die südkoreanischen Behörden ziehen auch stärkere Regeln für Hacking und Technologiefehler in der nächsten Phase der Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten in Betracht. Der Hack ereignete sich während einer Phase intensiver regulatorischer Aufmerksamkeit auf Dunamu. Wie von crypto.news berichtet, hatte die Finanzaufklärungsstelle Südkoreas zuvor eine Geldstrafe von 35,2 Milliarden Won gegen das Unternehmen wegen Versäumnissen bei der Bekämpfung von Geldwäsche und der Kundenverifizierung verhängt.

Diese frühere Durchsetzungsmaßnahme wurde später gerichtlich überprüft. Ein Gericht hob eine dreimonatige teilweise Aussetzung gegen Dunamu auf, nachdem es Lücken in der rechtlichen Grundlage für die Sanktion festgestellt hatte.

Fazit

Der jüngste Hackerangriff könnte einen weiteren Test dafür darstellen, wie bestehende Gesetze auf den Betrieb von Krypto-Börsen angewendet werden. Das Sanktionsverfahren erfolgt auch, während Dunamu an einem geplanten Aktienumtausch mit Naver Financial arbeitet. Die Unternehmen haben kürzlich den Abschluss der Transaktion auf den 31. Dezember verschoben, da mehrere regulatorische Genehmigungen noch ausstehen.

Die aktuelle Prüfung blockiert diesen Deal nicht automatisch. Dunamu bleibt jedoch mehreren Schichten regulatorischer Überprüfung unterworfen, während Südkorea umfassendere Regeln für digitale Vermögenswerte vorbereitet. Die FSS hat noch kein vorgeschlagenes Sanktionsniveau im Hacking-Fall bekannt gegeben, und Dunamu hat weiterhin die Möglichkeit, die Prüfungsfeststellungen vor einer endgültigen Entscheidung anzufechten.

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