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Südkorea plant Wallet-Tracking-Tools zur Durchsetzung der Krypto-Steuer ab 2027

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Einführung der Krypto-Tracking-Software in Südkorea

Der Nationale Steuerdienst (NTS) Südkoreas hat angekündigt, kommerzielle Krypto-Tracking-Software einzuführen, die sowohl von inländischen als auch von ausländischen Ermittlungsbehörden genutzt werden soll. Dies geschieht im Vorfeld der geplanten Besteuerung von Einkommen aus privaten Wallets ab 2027. Digital Asset berichtete am 31. August unter Berufung auf Antworten des NTS an den Abgeordneten der People Power Party, Kim Sang-hoon, dass die Behörde Software einsetzen möchte, die in der Lage ist, digitale Vermögensbewegungen zwischen Wallets zu verfolgen und zu analysieren. Ähnliche Werkzeuge werden bereits von Staatsanwälten, der Polizei und dem U.S. Internal Revenue Service verwendet.

Herausforderungen bei der Durchsetzung der Krypto-Einkommensteuer

Der Plan adressiert eines der Hauptprobleme bei der Durchsetzung der bevorstehenden Krypto-Einkommensteuer in Südkorea: Die Behörden haben nur begrenzte Einblicke in Transaktionen, die über Wallets durchgeführt werden, die direkt von den Steuerzahlern kontrolliert werden. Der NTS räumte ein, dass die Natur der Transaktionen in privaten Wallets es schwierig macht, nicht gemeldete Transaktionen zu identifizieren. Steuerbeamte erklärten, dass sie weiterhin daran arbeiten würden, Lücken in der Durchsetzung zu schließen, unter anderem durch das geplante Tracking-System. Die Selbstverwahrung entbindet Steuerzahler nicht von ihrer Haftung unter dem neuen Regime.

Steuerliche Regelungen und Fristen

Das südkoreanische Ministerium für Wirtschaft und Finanzen sowie der NTS hatten zuvor Kims Büro mitgeteilt, dass Einkommen aus der Übertragung oder Verleihung digitaler Vermögenswerte steuerpflichtig sein kann, unabhängig davon, ob die Vermögenswerte in einer privaten Wallet oder an einer ausländischen Börse gehalten werden. Die Steuer wird auf qualifizierende digitale Vermögenseinkommen angewendet, die ab dem 1. Januar 2027 erzielt werden. Jährliche Gewinne über einem Abzug von 2,5 Millionen Won unterliegen einer nationalen Einkommensteuer von 20 %, wobei eine lokale Einkommensteuer von 2 % den kombinierten Satz auf 22 % erhöht. Steuerzahler müssen für das Einkommen von 2027 nicht sofort Steuererklärungen einreichen, wenn die Regeln in Kraft treten. Der erste Einreichungszeitraum ist für Mai 2028 geplant.

Vorbereitungen und Herausforderungen

Die südkoreanischen Behörden haben monatelang Systeme für die Einführung vorbereitet. Der NTS hat die Entwicklung eines Steuerquellenmanagementsystems abgeschlossen und arbeitet an einem integrierten Analysesystem für die Besteuerung digitaler Vermögenswerte. Die Arbeiten erstrecken sich auch auf zentralisierte Börsen. Der NTS hat Implementierungsrichtlinien mit den Betreibern von Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und Gopax vorbereitet, die Aufzeichnungen und andere Informationen abdecken, die zur Berechnung des steuerpflichtigen Krypto-Einkommens erforderlich sind.

Internationale Zusammenarbeit und CARF

Für Kryptowährungen, die über ausländische Plattformen gehalten werden, plant Südkorea teilweise auf das Crypto-Asset Reporting Framework (CARF) der OECD zurückzugreifen, um Transaktionsinformationen von teilnehmenden Jurisdiktionen zu erhalten. CARF schafft ein System, durch das Steuerbehörden Informationen über meldepflichtige Krypto-Transaktionen automatisch austauschen können. Fragen sind über Jurisdiktionen aufgetaucht, in denen die ersten CARF-Informationsaustausche später als das Startdatum der südkoreanischen Steuer 2027 stattfinden werden.

Politische Meinungsverschiedenheiten und Ausblick

Politische Meinungsverschiedenheiten über die zugrunde liegende Krypto-Steuer bleiben vor der Frist 2027 ungelöst. Abgeordnete der People Power Party haben mehrere Wege verfolgt, um die Steuer zu stoppen oder zu verschieben. Abgeordneter Park Soo-young argumentierte im August, dass die Steuer mehr koreanisches Investitionskapital in ausländische Krypto-Plattformen treiben könnte. Die Regierung hat jedoch weiterhin Vorbereitungen für den bestehenden Zeitplan getroffen, unter dem steuerpflichtiges Krypto-Einkommen ab dem 1. Januar 2027 anfängt zu entstehen und die ersten Erklärungen, die dieses Einkommen abdecken, im Mai 2028 eingereicht werden.

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