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Südkoreas Krypto-Überweisungen steigen in drei Jahren um 380 % und übertreffen Banken

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Kryptowährungsüberweisungen in Südkorea

Südkorea hat in den letzten drei Jahren einen Anstieg der auf Kryptowährung basierenden Überweisungen ins Ausland um 380 % verzeichnet, was das Wachstum traditioneller Banküberweisungen übertrifft. Dies geschieht, während Finanzinstitute ihren Fokus auf blockchain-basierte Zahlungsdienste erhöhen. Laut einem Bericht von SBS Biz stiegen die Überweisungen, die über die fünf größten won-denominierten Kryptowährungsbörsen Südkoreas verarbeitet wurden, von 34,02 Billionen Won (26,2 Milliarden Dollar) im Jahr 2022 auf 163,55 Billionen Won (125,8 Milliarden Dollar) im vergangenen Jahr. Die Zahlen stammen aus Daten, die vom Büro des Kongressabgeordneten Kim Sang-hoon bereitgestellt wurden.

Wachstum der traditionellen Banküberweisungen

Der Bericht zeigt, dass die inländischen Überweisungen, die von den fünf größten Geschäftsbanken des Landes bearbeitet wurden, im Jahr 2025 1,108 Billionen Dollar erreichen werden. Basierend auf dem jährlichen Durchschnittskurs entspricht das etwa 1.590 Billionen Won. Im Jahr 2022 verarbeiteten dieselben Banken 1,009 Billionen Dollar, was ungefähr 1.318 Billionen Won entspricht. Dies stellt ein Wachstum von etwa 20 % über den Zeitraum von drei Jahren dar.

Vorteile der Kryptowährungsüberweisungen

Hwang Seok-jin, Professor an der Graduate School of International Information Protection der Dongguk-Universität, erklärte gegenüber SBS Biz, dass niedrigere Transaktionskosten Verbraucher dazu ermutigt haben könnten, Kryptowährungsplattformen anstelle von Banken für Überweisungen ins Ausland zu nutzen. Der Sender berichtete, dass ein Kunde, der 20.000 Dollar (etwa 30 Millionen Won) über eine Geschäftsbank sendet, eine Überweisungsgebühr von etwa 25.000 Won (ca. 16,67 Dollar) zahlen würde. Eine Überweisung des entsprechenden Betrags in Bitcoin über eine inländische Kryptowährungsbörse würde etwa 19.000 Won (ca. 12,67 Dollar) kosten, unabhängig von der Transaktionsgröße.

Engagement der Finanzinstitute

Südkoreanische Finanzinstitute haben begonnen, ihr Engagement in der blockchain-basierten Zahlungsinfrastruktur auszubauen, da Übertragungen digitaler Vermögenswerte an Bedeutung gewinnen. Die Toss Bank hat kürzlich ein Memorandum of Understanding mit der Solana Foundation unterzeichnet, das Bereiche wie internationale Überweisungen umfasst. Auch die Shinhan Financial Group und die Industrial Bank of Korea haben Gespräche über Stablecoins und Zahlungen mit digitalen Vermögenswerten geführt.

Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte

Das wachsende Interesse kommt, während Südkorea sich darauf vorbereitet, einen regulierten Rahmen für grenzüberschreitende Übertragungen virtueller Vermögenswerte einzuführen. Die Regierung verabschiedete am 2. Juni nach der Genehmigung durch das Kabinett Änderungen des Gesetzes über Devisentransaktionen. Das revidierte Gesetz tritt im Dezember nach einer sechsmonatigen Übergangsfrist in Kraft. Unter dem neuen Regime müssen Unternehmen, die grenzüberschreitende Dienstleistungen für digitale Vermögensübertragungen anbieten, sich beim Ministerium für Wirtschaft und Finanzen registrieren und die Aktivitäten von Überweisungen ins Ausland über das Devisenberichterstattungssystem der Bank von Korea melden.

Ausblick auf den Wettbewerb im Finanzsektor

Regierungsbehörden prüfen auch, ob Fintech-Unternehmen neben bestehenden Anbietern von virtuellen Vermögenswerten teilnehmen dürfen. Beamte der Bank von Korea haben erklärt, dass die Behörden die Registrierungsanforderungen und Maßnahmen zur Systemintegration überprüfen, bevor der Rahmen in Kraft tritt. Branchenvertreter erwarten, dass die endgültigen Durchführungsbestimmungen klären, wer in den Markt eintreten kann. Viele Fintech-Unternehmen sahen sich zuvor aufgrund der Registrierungsanforderungen für Anbieter von virtuellen Vermögenswerten und Schwierigkeiten bei der Sicherung von Partnerschaften mit Echtzeit-Banking-Herausforderungen konfrontiert.

SBS Biz berichtete, dass der Wettbewerb unter den Banken um neue Einnahmequellen intensiver werden könnte, wenn Südkorea den rechtlichen Rahmen für digitale Vermögenswerte abschließt und umfassendere Kryptowährungsgesetze vorantreibt.