Wahlkampf zwischen Brad Sherman und Jake Levine
Der amtierende demokratische Abgeordnete Brad Sherman, der als einer der lautesten Anti-Krypto-Politiker in Washington gilt, sieht sich einer bemerkenswerten Herausforderung durch den krypto-freundlichen Kandidaten Jake Levine gegenüber. Das Rennen wird als sicheres blaues Mandat angesehen, und Sherman konzentriert sich während des Wahlkampfs stark auf seine Anti-Krypto-Haltung. Allgemein wird erwartet, dass er seinen Sitz im CA-32 behält, da er einen starken Vorsprung und einen erheblichen finanziellen Vorteil hat. Dennoch steht er vor einer ernsthaften primären Herausforderung durch Levine, der darauf abzielt, eine neue generationenführende Führung in den Kongress zu bringen.
Levine und seine Agenda
Levine war zuvor als Sicherheitsbeamter im Weißen Haus tätig und arbeitete als Chief Climate Officer für die U.S. International Development Finance Corporation während der vorherigen Administration. Der Aufsteiger legt seinen Fokus auf lokale Themen wie die Senkung der Energiekosten und den Bau von erschwinglichem Wohnraum.
Brad Shermans Anti-Krypto-Kampagne
Sherman hat die digitale Vermögensindustrie seit Jahren scharf kritisiert und bleibt eine der lautesten Anti-Krypto-Stimmen im Kongress. Er hat verschiedene Kryptowährungen ins Visier genommen, beispielsweise behauptete er, dass XRP ein Wertpapier sei. Laut dem dezentralen Finanzunternehmer Robert Leshner fungiert Sherman im Kongress als „Handler“ von SEC-Vorsitzendem Gary Gensler und bleibt „ein so feindlicher Gegner, wie Krypto im Haus haben kann“. Leshner wies kürzlich auf X darauf hin, dass Sherman gegen Levine „verbrannte Erde“ geht, weil er wirklich Angst hat, primär herausgefordert zu werden.
Fehlende Unterstützung aus der Krypto-Industrie
Ein bemerkenswerter Aspekt von Shermans aggressivem Wahlkampf ist jedoch das Fehlen tatsächlicher Branchenbeteiligung im Rennen. Leshner stellte fest, dass „kein Cent“ von Krypto-PACs ausgegeben wurde, um Levine zu unterstützen. Dennoch nutzt Sherman die Branche präventiv als politischen Schreckgespenst. Er hat kürzlich mindestens drei Wahlkampfmailings verteilt, die sich ausdrücklich auf Kryptowährung konzentrieren. In diesen Mailings wird behauptet, dass Krypto eine „systemische Bedrohung darstellt, die Kriminelle und Menschenrechtsverletzer unterstützt“. Zudem wird ausdrücklich behauptet, dass „Krypto Shermans Gegner finanziert“. Brad Sherman hat gerade DREI Mailings speziell über Krypto veröffentlicht, ohne seinen Gegner namentlich zu nennen. Daher kann man nicht sagen, dass das Thema im Rennen abwesend ist; vielmehr nutzt er es erneut als Schreckgespenst.