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Wichtiges EU-Land steht vor einem Hindernis bei der Krypto-Regulierung – U.Today

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Polnisches Parlament scheitert an Veto von Präsident Nawrocki

Das polnische Parlament hat es nicht geschafft, das Veto von Präsident Karol Nawrocki zu einem wichtigen Gesetzesentwurf zur Regulierung von Kryptowährungen zu überstimmen, berichten lokale Medien. Dieses Veto wird voraussichtlich negative Auswirkungen auf den Markt für digitale Vermögenswerte in diesem bedeutenden Mitgliedstaat der Europäischen Union haben, da die regulatorische Unsicherheit verlängert wird.

Abstimmungsergebnis und Auswirkungen

Der Sejm, das Unterhaus des polnischen Parlaments, konnte die erforderliche qualifizierte Mehrheit von drei Fünfteln nicht erreichen, um das Präsidialveto während der entscheidenden Abstimmung zu kippen. Nur 243 Abgeordnete stimmten für die Überwindung des Vetos, während 276 Stimmen notwendig gewesen wären, um das Veto des Präsidenten zu umgehen.

Präsident Nawrocki hatte bereits zu Beginn dieses Jahres eine nahezu identische Version des Gesetzes abgelehnt. Die Gesetzgebung sollte sicherstellen, dass das polnische nationale Recht mit der MiCA-Verordnung der Europäischen Union über Märkte für Krypto-Assets in Einklang steht.

Neue Befugnisse für die Finanzaufsichtsbehörde

Wäre das Gesetz verabschiedet worden, hätte es der polnischen Finanzaufsichtsbehörde (KNF) umfassende neue Befugnisse eingeräumt. Die Regulierungsbehörde hätte die rechtlichen Mittel erhalten, um den Sektor der digitalen Vermögenswerte zu überwachen. Sie hätte die Möglichkeit gehabt, öffentliche Angebote bestimmter Krypto-Assets zu stoppen, Handelsaktivitäten auszusetzen oder sogar ein vollständiges Verbot zu verhängen.

Befürworter des Gesetzes argumentierten, dass es dringend notwendig sei, diese Maßnahmen zu ergreifen, um den Markt zu stabilisieren.

Präsident Nawrockis Begründung

„Ein Detail wurde geändert, aber die grundlegenden Mängel wurden nicht behoben“, erklärte der Präsident und hielt an seiner Position fest, dass die vorgeschlagenen Vorschriften übertrieben, unverhältnismäßig und eine unangemessene Belastung für die Branche darstellen.

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