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Wie Satoshi Nakamoto Bitcoins Quantum-Dilemma vor 16 Jahren gelöst hat – U.Today

vor 6 Stunden
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Bitcoin und der Schutz vor Quantencomputern

Bitcoin hat in dieser Woche einen bemerkenswerten Meilenstein erreicht: Es sind genau 16 Jahre vergangen, seit Satoshi Nakamoto eine technische Lösung im BitcoinTalk-Forum veröffentlichte, die darauf abzielte, Bitcoin vor zukünftigen Bedrohungen durch Quantencomputer zu schützen. Während Technologiegiganten weiterhin Quantenprozessoren entwickeln, hat sich dieser archivierte Beitrag von einer theoretischen Überlegung zu einem aktiven Fahrplan für Bitcoin Core entwickelt.

Die Entwicklung und Implementierung von BIP-360 und BIP-361

Das Szenario, das derzeit von Entwicklern getestet wird, basiert vollständig auf dem Mechanismus, den der Schöpfer von Bitcoin vorgeschlagen hat: den erzwungenen Austausch der kryptografischen Komponenten des Netzwerks innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens, der an eine bestimmte Blockhöhe gebunden ist. Sechzehn Jahre später bildet diese Logik die Grundlage der offiziellen Vorschläge BIP-360 und BIP-361.

Die Bedrohung durch Quantencomputer

Satoshi Nakamoto erkannte korrekt den kritischen Punkt: Quantencomputer, die Shors Algorithmus verwenden, könnten potenziell ältere Adressen bedrohen, deren ECDSA-öffentliche Schlüssel bereits offengelegt wurden. Dies würde es einem Angreifer ermöglichen, einen privaten Schlüssel aus einem öffentlichen Schlüssel abzuleiten. Der gefährdete Bereich, den der Schöpfer von Bitcoin durch einen obligatorischen Soft Fork schützen wollte, umfasst etwa 35 % des zirkulierenden Angebots, was ungefähr 6,9 Millionen BTC entspricht. Diese Münzen werden in Wallets aus der frühen Ära gehalten, die P2PK-Ausgaben verwenden, sowie in Adressen, die von Adresswiederverwendung betroffen sind.

Herausforderungen bei der Umsetzung

Moderne technische Gremien haben Satoshis zweistufige Anweisung in strenge Migrationsregeln verpackt. Die Umsetzung dieses 16 Jahre alten Plans würde erhebliche Kosten für das Netzwerk mit sich bringen. Wie der Schöpfer von Bitcoin voraussah, würde der Austausch des Algorithmus durch einen stärkeren die Größe der Transaktionsdaten um etwa 57 % erhöhen und die Überweisungsgebühren für gewöhnliche Nutzer in die Höhe treiben.

Die Ironie der Situation

Das Hauptproblem betrifft jedoch Millionen von BTC aus der frühen Ära von Bitcoin, deren Besitzer physisch nicht in der Lage wären, Satoshis Anforderung zur Aktualisierung ihrer Software nachzukommen. Um zu verhindern, dass diese Bestände durch Quantenangriffe gefährdet werden, müsste das Netzwerk die Guthaben dauerhaft isolieren, ohne Möglichkeit zur Wiederherstellung. Die historische Ironie besteht darin, dass Satoshi Nakamotos eigene Wallets zu den ersten gehören würden, die unter seinen Fristen für das Überleben des Netzwerks fallen. Der Preis für die Aktivierung seines eigenen Plans könnte die permanente Schließung seines digitalen Erbes bedeuten.