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Wrench-Angriff-Fall: Drei Männer wegen $6,5 Millionen Krypto-Raubüberfall angeklagt

vor 2 Stunden
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Anklage gegen drei Männer aus Tennessee

US-Staatsanwälte haben drei Männer aus Tennessee wegen eines mutmaßlichen Raub- und Entführungsübergriffs auf Kryptowährungsinhaber in Kalifornien angeklagt. Die Angeklagten sind Elijah Armstrong (21), Nino Chindavanh (21) und Jayden Rucker (25).

Details der Anklage

Das Justizministerium gab bekannt, dass die Anklage am 31. März eingereicht und nach der Festnahme der Männer veröffentlicht wurde. Die Staatsanwälte berichteten, dass die mutmaßlichen Ziele in San Francisco, San Jose, Sunnyvale und Los Angeles lebten.

Die Männer gaben vor, Lieferarbeiter zu sein, um Zugang zu den Wohnungen der Opfer zu erhalten. Laut Staatsanwaltschaft verwendeten sie dann Schusswaffen, Klebeband und Kabelbinder, um die Opfer zu fesseln und sie zur Herausgabe ihrer Krypto-Konten zu zwingen. In einem Fall wurde ein Opfer unter Waffengewalt gezwungen, sich in sein Krypto-Konto einzuloggen. Ein Komplize übertrug daraufhin etwa 6,5 Millionen Dollar in digitalen Vermögenswerten auf eine von der Gruppe kontrollierte Wallet.

US-Staatsanwalt Craig Missakian erklärte: „Diese Personen haben, wie behauptet, ihre Opfer terrorisiert, in der Hoffnung, große Summen an Kryptowährung zu stehlen.“

Er beschrieb das mutmaßliche Vorgehen als „dreist, gewalttätig und gefährlich“.

Reaktionen und Auswirkungen

FBI-Sonderagent Matt Cobo betonte, dass der Fall Raub, Entführung und den Diebstahl von Millionen in Krypto betreffe. Er erklärte, das FBI werde mit lokalen Partnern zusammenarbeiten, um Personen zu verfolgen, die es auf digitale Vermögenswerte abgesehen haben.

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die wachsenden Bedenken hinsichtlich Krypto-Wrench-Angriffen. Diese Verbrechen beinhalten physische Bedrohungen oder Gewalt, um Opfer zu zwingen, Vermögenswerte zu übertragen oder Zugangsdaten zu Konten preiszugeben.

Marktanalysen haben ähnliche Vorfälle in Frankreich dokumentiert, darunter Hausüberfälle, Entführungen und erzwungenen Zugang zu Wallets. Französische Staatsanwälte haben kürzlich 88 Personen in Fällen angeklagt, die mit mutmaßlichen Krypto-Wrench-Angriffen in Verbindung stehen. Die Behörden dort verzeichneten 18 Vorfälle im Jahr 2024, 67 im Jahr 2025 und bisher 47 im Jahr 2026, was die Zunahme physischer Krypto-Kriminalität verdeutlicht.

Aktueller Stand der Angeklagten

Armstrong, Chindavanh und Rucker befinden sich in federal custody. Armstrong und Rucker sollen am 12. Mai zur Ernennung eines Anwalts erscheinen, während Chindavanh für eine Statusanhörung am 26. Juni angesetzt ist.

Das Justizministerium erklärte, dass eine Anklage lediglich behauptet, dass Verbrechen begangen wurden. Die Angeklagten gelten als unschuldig, bis ihre Schuld über jeden vernünftigen Zweifel hinaus bewiesen ist. Bei einer Verurteilung drohen ihnen Haftstrafen und Geldstrafen im Zusammenhang mit Raub- und Entführungsanklagen.

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