Citi erweitert Bitcoin-Custody-Angebot
Citi bereitet sich darauf vor, Bitcoin-Custody neben traditionellen Vermögenswerten anzubieten, während der Bankgigant seine Infrastruktur für digitale Vermögenswerte ausbaut. Der am Dienstag angekündigte Service wird Teil von Custody+, einer Suite von Verwahrungs- und Abwicklungstools. Die Bank gab bekannt, dass Kunden über dasselbe Framework sowohl auf traditionelle Wertpapiere als auch auf Krypto-Custody zugreifen können. Diese Ankündigung erweitert die Pläne, die Citi im Oktober enthüllt hat, um bis 2026 eine institutionelle Bitcoin-Custody einzuführen.
„Custody+ ist das Produkt eines mehrjährigen Engagements zum Aufbau einer Infrastruktur, die mit der Geschwindigkeit der Strategien unserer Kunden Schritt hält“, sagte Amit Agarwal, Leiter der Custody bei Citi Investor Services, in einer Erklärung. „Wir haben jede Lösung so gestaltet, dass sie den Kunden hilft, ihre Betriebsmodelle angesichts zunehmender Komplexitäten im Betriebsumfeld zu vereinfachen.“
Citi gab an, dass mehr als 80 % des Volumens an Asset-Servicing-Ereignissen jetzt in Echtzeit verarbeitet werden. Die Citi Token Services-Plattform ermöglicht es den Kunden zudem, tokenisierte Einlagen nahezu sofort, 24 Stunden am Tag, über ausgewählte Märkte zu bewegen. „Custody+ ist unsere Antwort auf die sich entwickelnden Bedürfnisse unserer Kunden, während sich die Branche weiterhin transformiert und sich von veralteten zu modernen Architekturen bewegt“, fügte Agarwal hinzu.
Marktentwicklung im Bereich digitale Vermögenswerte
Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem große Banken ihre Geschäfte mit digitalen Vermögenswerten ausweiten. Im Januar gab die New Yorker Börse bekannt, dass sie mit Citi und BNY an einer geplanten blockchain-basierten Plattform arbeitet, die tokenisierte Aktien und ETFs unterstützen soll. Im Februar beantragte Morgan Stanley eine nationale Treuhandbank-Lizenz für eine Einheit, die Krypto-Custody anbieten würde.