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Defend Developers gründet PAC zum Schutz von Krypto-Entwicklern im Rahmen des CLARITY Act

vor 3 Stunden
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Neues Political Action Committee für Krypto-Entwickler

Defend Developers hat ein neues Political Action Committee (PAC) ins Leben gerufen, während die Verhandlungen über rechtliche Schutzmaßnahmen für Krypto-Entwickler im Rahmen der Prüfung des CLARITY Act im Senat weitergehen. Laut einem Bericht vom 3. Juni von „Crypto in America“ wird das neu gegründete Defend Developers PAC amerikanische Blockchain-Entwickler, Bauherren dezentraler Finanzen und Software-Ingenieure unterstützen, die an Krypto-Infrastrukturen arbeiten.

Regulatorische Unsicherheit für Entwickler

Die Gründung der Gruppe erfolgt, während die Gesetzgeber weiterhin über Bestimmungen debattieren, die definieren würden, wie Entwickler nach Bundesrecht behandelt werden. An der Spitze der Initiative steht Gavin Zavatone, Gründer des Defend Developers PAC und Policy-Leiter beim DeFi Education Fund. In einem Gespräch mit „Crypto in America“ äußerte Zavatone:

„Zu lange haben Entwickler, die dezentrale Technologien aufbauen, regulatorischer Unsicherheit und Durchsetzungsmaßnahmen gegenübergestanden, anstatt klaren Regeln und Richtlinien.“

Zavatone fügte hinzu, dass einige politische Entscheidungsträger immer noch nicht vollständig verstehen, wie Softwareentwicklung funktioniert, während Gesetze und regulatorische Rahmenbedingungen für digitale Vermögenswerte entworfen werden.

Der Blockchain Regulatory Certainty Act

Im Mittelpunkt der Debatte steht die Bestimmung des Blockchain Regulatory Certainty Act, die im CLARITY Act enthalten ist. Diese Maßnahme zielt darauf ab, sicherzustellen, dass Entwickler, die dezentrale Software erstellen, nicht automatisch für die Nutzung dieser Werkzeuge durch Dritte verantwortlich gemacht werden. Mehrere Strafverfolgungsbehörden haben sich gegen diese Bestimmung ausgesprochen und argumentiert, dass sie Ermittlungen zu illegalen finanziellen Aktivitäten erschweren könnte.

Befürworter der Formulierung sind der Meinung, dass Softwareentwickler nicht als Geldübermittler behandelt werden sollten, wenn sie keine Kontrolle über die Gelder der Nutzer haben. Unterstützung für die Gesetzgebung kam auch von außerhalb der Krypto-Industrie. Wie von „crypto.news“ berichtet, gab die Blockchain Association bekannt, dass 160 ehemalige nationale Sicherheits-, Geheimdienst- und Strafverfolgungsbeamte einen Brief unterzeichnet haben, in dem sie die Gesetzgeber auffordern, den Gesetzentwurf voranzutreiben. Laut der Vereinigung betrachten die Unterzeichner die Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten als nationale Sicherheits- und Strafverfolgungspriorität.

Fortschritte im Senat

Während die Debatte über den Schutz von Entwicklern weitergeht, haben die Verhandlungen im Senat über andere Teile der Gesetzgebung Fortschritte gemacht. Der Schwung rund um den CLARITY Act nahm zu, nachdem der Bankenausschuss des Senats die Maßnahme im Mai mit einer bipartisanen Abstimmung von 15 zu 9 genehmigt hatte. Berichten zufolge wurde der Gesetzentwurf seitdem auf den Gesetzgebungs-Kalender des Senats gesetzt, was ihn für eine Debatte im Plenum qualifiziert, sobald die Senatsführung die Diskussion plant.

Bevor dies geschieht, müssen die Gesetzgeber jedoch die Version des Bankenausschusses mit dem Text abgleichen, der vom Landwirtschaftsausschuss des Senats geprüft wird. Der Mehrheitsführer des Senats, John Thune, hat noch nicht angekündigt, wann die Gesetzgebung den Senat erreichen könnte.

Reaktionen auf die Gesetzgebung

Kommentare von Senatorin Cynthia Lummis deuten darauf hin, dass die Verhandlungen weiterhin aktiv sind. In einem Interview bei CNBC wies Lummis die Kritik von JPMorgan-CEO Jamie Dimon zurück, der argumentiert hatte, dass dem Gesetzentwurf die Bestimmungen zur Bekämpfung von Geldwäsche und zum Bankgeheimnis fehlen. Als Antwort auf diese Behauptungen sagte Lummis:

„Die Gesetzgebung enthält mehrere Verweise, die klarstellen, dass die bereits für Finanzinstitute geltenden AML- und BSA-Anforderungen auch für Krypto-Unternehmen gelten würden.“

Sie fügte hinzu, dass die Gesetzgeber daran arbeiten, verschiedene Vorschläge zu digitalen Vermögenswerten in ein einzelnes Paket zu kombinieren, das für eine Schließung und eine Debatte im Plenum präsentiert werden kann. Lummis deutete auch an, dass die Diskussionen über DeFi-Schutzmaßnahmen weiterhin im Gange sind und bemerkte, dass die Verhandler Fortschritte in dieser Angelegenheit gemacht haben.