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Goliath Ventures CEO gesteht seine Rolle in einem 400 Millionen Dollar schweren Krypto-Ponzi-Schema

vor 3 Stunden
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Schuldig gesprochen im Kryptowährungsbetrug

Ein Mann aus Florida hat sich in einem mit Kryptowährungen verbundenen Betrugsfall schuldig bekannt, in dem die Staatsanwaltschaft angibt, dass Investoren mindestens 400 Millionen Dollar an Goliath Ventures überwiesen haben, bevor Millionen für Luxuswohnungen, Autos, Uhren und Schmuck ausgegeben wurden.

Details des Falls

Das US-Anwaltsbüro für den Mittelbezirk von Florida gab am Dienstag bekannt, dass Christopher Alexander Delgado, 34, sich schuldig bekannt hat wegen Drahtbetrugs, Verschwörung zum Drahtbetrug und Geldwäsche. Die Betrugsanklagen tragen jeweils eine Höchststrafe von 20 Jahren im Bundesgefängnis, während die Geldwäscheanklage bis zu 10 Jahre umfasst.

Delgado, der Goliath Ventures leitete, gab zu, dass sein Verhalten zu einem Verlust von mindestens 250 Millionen Dollar für Investoren führte, so die Staatsanwaltschaft.

Hintergrund des Betrugs

Das Schuldbekenntnis kommt Monate, nachdem ihn die Bundesbehörden im Februar wegen eines angeblichen Krypto-Ponzi-Schemas festgenommen hatten, das mit vermeintlichen Liquiditätspool-Investitionen verbunden war.

Laut Staatsanwaltschaft warben Delgado und andere Investoren damit, dass ihr Geld in Krypto-Liquiditätspools investiert würde, die hohe Renditen generieren könnten. Frühere Gerichtsdokumente besagten, dass das Schema von Januar 2023 bis Januar 2026 lief und dass Investoren durch persönliche Empfehlungen, Marketingmaterialien und hochkarätige Networking-Events, die das Geschäft als legitim darstellten, angelockt wurden.

Finanzielle Auswirkungen

Bundesbeamte behaupteten im Februar, dass mehr als 300 Millionen Dollar von Opfern gesammelt worden waren, wobei nur etwa 1 Million Dollar in legitime Krypto-Assets investiert wurde. In der neuesten Erklärung sagten die Staatsanwälte, dass Investoren mindestens 400 Millionen Dollar an Goliath gezahlt hatten.

Die Gelder wurden für Geschäftstreffen, Feiertagsfeiern, Luxusreisen und den persönlichen Lebensstil von Delgado und anderen Goliath-Mitarbeitern verwendet, so die Staatsanwaltschaft.

Luxuskäufe und Vermögenswerte

Mit dem Geld der Investoren kaufte Delgado mindestens sechs Wohnimmobilien im Wert von jeweils zwischen 1,15 Millionen und 8,5 Millionen Dollar sowie hochpreisige Fahrzeuge, Uhren, Schmuck und Luxusgüter. Die Staatsanwaltschaft gab an, dass die Käufe Lamborghinis, Rolls-Royces, Rolex-Uhren, mehrere Dutzend Louis Vuitton-Taschen, Geldbörsen und Gepäck sowie maßgefertigten Tiffany-Schmuck umfassten.

Plea Agreement und Folgen

Im Rahmen des Plea Agreements stimmte Delgado zu, acht Immobilien, 11 Autos, 30 Uhren, mehr als 50 Luxus-Taschen und Geldbörsen sowie 29 Stücke teuren Schmucks abzutreten.

Frühere Dokumente besagten, dass Investoren mit verzögerten Abhebungen, inkonsistenten Erklärungen und eingeschränktem Zugang zu Kontoinformationen konfrontiert wurden, als das Schema zusammenbrach. Die IRS Criminal Investigation und Homeland Security Investigations führten die bundesstaatliche Untersuchung, und die Behörden hatten zuvor alle nicht identifizierten Opfer gebeten, sich gemäß dem Crime Victims’ Rights Act zu melden.

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