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Händler verliert 1.680 BTC-Kampf: Südafrikanisches Gericht stuft Bitcoin als Kapital ein

vor 2 Stunden
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Rechtliche Anerkennung von Bitcoin in Südafrika

Ein südafrikanisches Obergericht hat entschieden, dass Bitcoin rechtlich als „Kapital“ und als „verhandelbares Instrument“ (eine Form von Geld) behandelt werden kann. Diese Entscheidung basiert auf der Feststellung, dass Bitcoin einen Wert hat, für Spekulationen verwendet wird und von Händlern akzeptiert wird.

In seinem Urteil, das am 1. Juni verkündet wurde, argumentierte Richter Stuart David James Wilson, dass Bitcoin die Definition eines finanziellen Vermögenswerts erfüllt, der in der Lage ist, Wert zu halten oder als Zahlungsmittel zu dienen.

Hintergrund des Falls

Das Urteil wurde nur wenige Tage nach einer Erklärung der südafrikanischen Zentralbank veröffentlicht, in der behauptet wurde, dass Kryptowährungen kein Zahlungsmittel sind. Der Fall stammt von einem Kryptowährungshändler, dessen 1.680 Bitcoins im Jahr 2022 von der Zentralbank beschlagnahmt wurden. Die Kryptowährung wurde konfisziert, nachdem die südafrikanische Reservebank (SARB) festgestellt hatte, dass der Händler Square Mangundhla gegen Bestimmungen der Devisenverkehrsverordnung verstoßen hatte.

Diese Vorschriften verbieten den Export von Kapital ohne Genehmigung des Finanzministeriums sowie Zahlungen an Nichtansässige ohne Erlaubnis.

Argumente des Antragstellers

In seinem Antrag, der die Beschlagnahme anfocht, argumentierte Mangundhla, dass Bitcoin kein Kapital, Geld oder Wertpapier im Sinne des Währungs- und Devisengesetzes von 1933 und der Devisenverkehrsverordnung von 1961 darstellt. Er verwies auf ein anderes Urteil des Obergerichts, das erklärte, dass Kryptowährungen kein Kapital sind, und wies die Feststellung der SARB zurück, dass er Kapital exportiert habe, als er Gelder von der lokalen Börse Luno zu ausländischen Börsen transferierte.

Mangundhla argumentierte zudem, dass die Zentralbank das Gesetz nicht befolgt habe, als sie seine Kryptowährung beschlagnahmte, da die Vorschriften nur die Beschlagnahme von „Waren oder Geld“ erlauben und Bitcoin in keine dieser Kategorien fällt.

Urteil des Richters

Bei der Ablehnung der Hauptargumente des Antragstellers warnte Wilson, dass der Ausschluss von Kryptowährungen aus den Devisenverkehrskontrollen den Einzelpersonen die Möglichkeit geben würde, die Beschränkungen zu umgehen, indem sie Rand in Bitcoin umwandeln und Werte ins Ausland transferieren.

Der Richter bezog sich auch auf ein Urteil von 2025 von Richter Mandlenkosi Motha, das übermäßigen Wert auf die technologische Natur von Kryptowährungen legte, anstatt auf den Zweck der Devisenverkehrsgesetzgebung.

Zur Rechtmäßigkeit der Beschlagnahme stellte der Richter fest, dass Bitcoin gemäß den Vorschriften als verhandelbares Instrument qualifiziert, was es zu einer Form von Geld macht. Dies macht die Beschlagnahme rechtmäßig, fügte Wilson hinzu.

Widerspruch zu regulatorischen Aussagen

Dieses neueste Urteil des Obergerichts scheint eine gemeinsame Erklärung zu untergraben, die von der SARB und der Financial Sector Conduct Authority Ende Mai herausgegeben wurde. Die Regulierungsbehörden hatten ihre langjährige Ansicht bekräftigt, dass Kryptowährungen „weder Geld im Sinne des NPS-Gesetzes noch Mittel sind und daher kein gesetzliches Zahlungsmittel darstellen.“ Diese gemeinsame Erklärung stimmte mit Mothas Schlussfolgerung überein, dass Kryptowährungen nicht den Standard erfüllen, um als Geld betrachtet zu werden.

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