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Hyperliquid in Gesprächen mit Kraken-Muttergesellschaft zur Einführung von Krypto-Perpetuals für US-Händler

vor 38 Minuten
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Hyperliquid und Payward: Gespräche über Perpetual Futures

Hyperliquid befindet sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit Payward, der Muttergesellschaft von Kraken, um seine Perpetual Futures amerikanischen Händlern anzubieten, wie ein Bericht von Bloomberg enthüllt. Diese Gespräche, die am Montag gemeldet wurden und auf Informationen von mit der Materie vertrauten Personen basieren, würden es US-basierten Händlern ermöglichen, auf eine Auswahl von Hyperliquids krypto-verknüpften Perpetual Futures über Paywards Bitnomial zuzugreifen.

Bitnomial: Regulierte Infrastruktur

Bitnomial ist eine in den USA regulierte digitale Vermögensbörse und Clearingstelle. Vertreter von Payward und Hyperliquid Labs lehnten es ab, gegenüber den Medien Stellung zu nehmen. Ein möglicher Deal würde den ersten Schritt von Hyperliquid Labs, das seinen Sitz in Singapur hat, in den US-Markt markieren, dessen schnell wachsende Plattform bislang für amerikanische Kunden unzugänglich war.

Regulatorische Genehmigungen und Herausforderungen

Zudem könnte dies als Modell dienen, wie andere Offshore-Plattformen ohne Registrierung in den US-Markt eintreten könnten. Jede Vereinbarung müsste jedoch noch die Genehmigung der Regulierungsbehörden erhalten. Bloomberg berichtete, dass Payward bereits der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) einen Vorschlag zur grundlegenden Struktur vorgelegt hat. Monetäre Bedingungen sind derzeit nicht bekannt.

Herausforderungen für Hyperliquid

Die Vereinbarung würde das zentrale Hindernis ansprechen, das Hyperliquid bisher aus den USA ferngehalten hat. Als dezentrale Plattform, die mehr als 4 Milliarden Dollar an täglichem Volumen abwickelt, hat Hyperliquid keinen zentralen Betreiber. Ihr genehmigungsfreies Design ermöglicht es jedem, der Zugang hat, zu handeln. Diese Struktur lässt Regulierungsbehörden befürchten, dass solche Plattformen Manipulationen, Geldwäsche oder der Umgehung von Sanktionen ausgesetzt sind.

Der Zugang über regulierte Infrastruktur

Der Zugang über die regulierte Infrastruktur von Bitnomial würde den erforderlichen Betreiber und die Aufsicht bieten. Der Bericht folgt auf die Bemerkungen von Präsident Donald Trump Anfang dieses Monats, als er erklärte, seine Regierung arbeite daran, die Plattform ins Inland zu bringen. Trump nutzte eine Versammlung im Weißen Haus, um zu signalisieren, dass CFTC-Vorsitzender Michael Selig nach einem Weg für Hyperliquid sucht, was zu einem starken Anstieg des HYPE-Tokens führte.

Regulierungsbehörden und Offshore-Handel

Die Gespräche finden auch statt, während die SEC und CFTC weiterhin an Regeln arbeiten, die den Offshore-Handel mit Perpetual Futures, einem Markt, der seinen US-Pendant bei weitem übersteigt, zurück auf inländische Plattformen ziehen könnten.

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